CHAM: Über elf Kilogramm Hanfblüten beschlagnahmt

Die Zuger Polizei und Staatsanwaltschaft haben bei einer koordinierten Aktion eine Indoor-Anlage ausgehoben und 11,5 Kilogramm Hanfblüten sichergestellt.

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Beschlagnahmte Hanf-Pflanzen. (Bild Zuger Polizei)

Beschlagnahmte Hanf-Pflanzen. (Bild Zuger Polizei)

Am Montagmorgen führten die Zuger Polizei und Staatsanwaltschaft in der Wohnung eines 52-jährigen Mannes eine Hausdurchsuchung durch. Dieser hatte über längere Zeit in seiner Wohnung und in einem Hobbyraum Hanfpflanzen aufgezogen. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten, verfügte der Mann über spezielle Einrichtungen für die Zucht von Hanfpflanzen. Seinen Hobbyraum hatte er in eine Indoor-Anlage umgebaut und mit einem speziellen Belüftungs- und Beleuchtungssystemen ausgestattet.

Gut auf die Legalisierung vorbereitet
Auf die Frage, weshalb er so viel Hanf bei sich zu Hause habe, gab der Beschuldigte zu Protokoll, er wollte sich auf die Legalisierung vorbereiten. Er verneinte hingegen einen Eigenkonsum und sagte aus, dass er die Ware jeweils unter Hanffreunden verschenkt habe. Der Beschuldigte gab auch zu, seit rund 30 Jahren Hanfpflanzen zu züchten - wenn auch nicht in diesem
Ausmass.

Wie lange die Indoor-Anlage bereits in Betrieb stand, ist laut Mitteilung nun Gegenstand der weiteren Untersuchungen. Die Strafverfolgungsbehörden stellten mehrere Pflanzen sowie rund 11,5 Kilogramm getrocknete Hanfblüten sicher. Der Marktwert dieser Betäubungsmittel dürfte gegen 100'000 Franken betragen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat eine Strafuntersuchung eingeleitet.

ana