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CHAM: Unfallfahrer kehrt erst in Lokal ein und bedroht dann Polizei mit einem Messer

Am Mittwochabend hat sich nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A4 der Verursacher von der Unfallstelle entfernt und kehrte in einem Lokal in Cham ein. Als ihn die Zuger Polizei aufspürte, beleidigte er die Einsatzkräfte und zückte ein Klappmesser.
An der Unfallstelle liess der Fahrer sein Auto stehen, ohne sich um den Schaden zu kümmern. (Bild: Zuger Polizei)

An der Unfallstelle liess der Fahrer sein Auto stehen, ohne sich um den Schaden zu kümmern. (Bild: Zuger Polizei)

Zum Selbstunfall ist es am Mittwochabend auf der Autobahn A4 kurz nach 21.30 Uhr in Cham gekommen. Bei der Autobahnausfahrt Lindencham (Fahrtrichtung Zug) prallte ein 56-jähriger Autofahrer aus noch ungeklärten Gründen in einen Verkehrsteiler und eine Signalisationstafel. Danach entfernte er sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern oder die Unfallstelle zu sichern. Gegen 22.15 Uhr traf die Zuger Polizei den Unfallfahrer in einem Lokal in Cham an. Dort habe er die Personenkontrolle mehrmals verweigert und die Einsätzkräfte «verbal massiv» beleidigt, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Donnerstag melden. Dabei habe er auch ein Klappmesser aus seiner Hosentasche gezogen und die Polizisten damit bedroht.

Die Polizei nahm den 56-Jährigen vorübergehend fest. Für medizinische Abklärungen wurde dieser ins Spital gebracht, wo er sich einer Urin- und Blutprobe unterziehen musste. Den Führerausweis musste der Unfallfahrer abgeben. Er wird sich wegen Nicht-Beherrschen des Fahrzeugs, pflichtwidrigem Verhalten nach einem Verkehrsunfall sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte vor der Zuger Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Im Einsatz standen der Rettungsdienst Zug, ein privates Abschleppunternehmen sowie mehrere Patrouillen der Zuger Polizei.

pd/spe

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