CHAM: Verbummelt Cham den Bau der Umfahrung?

Autofahrer sehnen die Umfahrung Cham-Hünenberg herbei. Wegen einer strittigen Frage stehen sie womöglich noch länger im Stau.

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Gemeindepräsident Bruno Werder: «Das könnte die Umfahrung verzögern». (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gemeindepräsident Bruno Werder: «Das könnte die Umfahrung verzögern». (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Wir werden das Verkehrsprojekt erst in die Auflage geben, wenn sicher ist, dass die Chamer die geplante Sperrung der Bärenbrücke auch wirklich wollen», so Baudirektor Heinz Tännler Tacheles. Der Kanton, der die Umfahrung Cham-Hünenberg baut, sei parat. Doch ist sich der Regierungsrat nicht gewiss, ob die Verkehrsberuhigungsmassnahme im Ortskern auch tatsächlich vom Volk gewünscht sei.

Teile des Gewerbes hätten sich kritisch zur beabsichtigten Schliessung der Lorzenbrücke für den Individualverkehr geäussert. Wenn nicht aus Cham klare Signale kämen, könnte es sein, dass sich die öffentliche Auflage des Verkehrsprojekts bis zu einem Jahr verzögere. Wie Thomas Imholz, Vizepräsident des Gewerbevereins, versichert, «befürchten vor allem Geschäfte im Neudorf-Center, dass Kunden dann gleich ins Zugerland fahren könnten».

Dass die Frage der Brückensperrung, immer dringlicher wird, hat Gemeindepräsident Bruno Werder erkannt. «Wir werden im Gemeinderat nach den Sommerferien zusammensitzen, um dieses Problem zu klären.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.