Cham verkauft Mehrheit der «Papieri»-Einheiten der ersten Bauetappe

Die Cham Group hat zahlreiche Wohnungen und Ateliers auf dem «Papieri»-Areal an den Mann gebracht. Innert kurzer Zeit seien 101 von den 105 angebotenen Eigentumswohnungen, Lofts und Ateliers reserviert worden, teilte die Immobiliengesellschaft am Freitag mit.

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(sda/awp) In einem Hochhaus mit Sicht auf Zugersee und Alpen sind 46 Eigentumswohnungen geplant. In den entlang der Lorze gelegenen, denkmalgeschützten Hallen der ehemaligen Papiermaschinen entstehen 52 Loftwohnungen und sieben Ateliers.

Cham erwartet die Rechtskraft sämtlicher Baubewilligungen der ersten Bauetappe im ersten Quartal 2020, wie es weiter hiess. Nachdem bereits im Juni 2019 mit den Rückbauten begonnen wurde, könne der Bau damit voraussichtlich planmässig starten. Ab 2022 sollen die neu erstellten, respektive umgenutzten Gebäude sukzessive bezugsbereit werden.

Die Cham Group entwickelt auf ihrem ehemaligen Fabrikgelände im Zentrum von Cham ein neues Wohn- und Arbeitsquartier. Das Gebiet umfasst rund 110'000 Quadratmeter und wird nach der Fertigstellung Platz für je rund 1000 Wohnungen und Arbeitsplätze bieten. Die Arealentwicklung erfolgt etappenweise über 10 bis 15 Jahre.

Abschied von der Börse

Die Aktien der Gesellschaft werden derweil wie bereits bekannt nur noch wenige Tage an der Schweizer Börse gehandelt. Der Wechsel zum ausserbörslichen Handel erfolge automatisch, hiess es am Freitag.

Am nächsten Mittwoch werden die Titel letztmals an der SIX gehandelt. Cham hatte die Dekotierung mit den zunehmenden regulatorischen Vorschriften begründet. Mit der vergleichsweise geringen Marktkapitalisierung entstünden überproportionale Kosten und ein unverhältnismässiger Aufwand.