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CHAM: Wegen fehlerhaftem GPS-Gerät: Bauprofile nicht korrekt ausgesteckt

Mehrere Bauprofile auf dem Dach des Schulhauses Röhrliberg geben die Höhe nicht korrekt wider. Jetzt handelt die Gemeinde.
Wird saniert: Schulhaus Röhrliberg in Cham. (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 22. April 2016))

Wird saniert: Schulhaus Röhrliberg in Cham. (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 22. April 2016))

Am 21. Mai stimmten rund 83 Prozent der Chamer Stimmberechtigten dem Baukredit für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Röhrliberg in der Höhe von 26,24 Millionen Franken zu. Wie üblich wurde diese Aufstockung mit Bauprofilen ausgesteckt. Beim Sturm von Anfang Juli sind einige Profile umgeknickt und liegengeblieben.

Dank eines Hinweises eines Einsprechers wurde bekannt, dass wahrscheinlich mehrere auf dem Dach des Schulhauses montierten Profile zu kurz sind. Eine Nachmessung bestätigte den Verdacht: Einige Profile weichen zwischen 40 und 55 Zentimeter ab. Es handle sich um Profile auf dem Dach des Schulhausgebäudes Röhrliberg l, teilt die Gemeinde Cham am Donnerstag mit. Nicht betroffen gewesen seien die Höhenknoten der geplanten Anbauten.

Der Fehler ist laut Mitteilung sehr wahrscheinlich «auf eine nicht korrekte Einstellung des GPS-Geräts zurückzuführen». Rolf Ineichen, Gemeinderat und Vorsteher Planung und Hochbau, sagt: «Wir bedauern es sehr, dass es zu diesem Fehler gekommen ist und sind mit der zuständigen Firma im Gespräch». Baurechtlich gesehen seien zwar nur die Höhenknoten der Baueingabepläne relevant und diese waren korrekt. Dennoch möchte der Gemeinderat die fehlerhaften Profile nochmals ausstecken lassen.» Dies im Sinne der Transparenz und gelebten offenen Kommunikation der Einwohnergemeinde Cham.

Aufgrund der neuen Profile und der noch hängigen Einsprache zeichnet sich eine leichte Verzögerung für den Baustart ab. Ab dem Zeitpunkt der Rechtskraft der Baubewilligung kann nach acht Monaten mit dem Bau begonnen werden. Geplant ist, dass die Schule im Sommer 2020 ihre Räume beziehen kann.

pd/rem

Die Fassade des Schulhauses Röhrliberg I soll erhalten bleiben. (Bild: Visualisierung PD)

Die Fassade des Schulhauses Röhrliberg I soll erhalten bleiben. (Bild: Visualisierung PD)

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