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CHAM: Zuger Polizei versteigert gefundene Fahrräder

Zum zehnten Mal führt die Zuger Polizei jeweils im März eine Versteigerung von Fundfahrrädern durch. Am Mittwoch war es wieder so weit. Wer Glück hatte, ergatterte sich einen Drahtesel zu einem Schnäppchenpreis.
Sabrina Tanner
Die Bieter im Lorzensaal hoffen auf möglichst wenig Konkurrenz. (Bild: Werner Schelbert (Cham, 14. März 2018))

Die Bieter im Lorzensaal hoffen auf möglichst wenig Konkurrenz. (Bild: Werner Schelbert (Cham, 14. März 2018))

Sabrina Tanner

redaktion@zugerzeitung.ch

Im Lorzensaal in Cham fand am Mittwoch eine öffentliche Fahrräder-Versteigerung statt. Unter den Hammer kamen Fundstücke, bei welchen die Zuger Polizei die rechtmässigen Besitzer nicht zuordnen konnte.

Damit ein Fahrrad den Bietern vorgeführt werden durfte, musste es sich bis zum Versteigerungsdatum mindestens drei Monate im Lager der Zuger Polizei befunden haben. Versteigert wurden nur fahrbare Velos. «Einen einwandfreien Zustand sicherzustellen, liegt jedoch in der Verantwortung des neuen Besitzers», sagt Frank Kleiner, Mediensprecher der Zuger Polizei. Nicht mehr fahrfähige Velos liess die Zuger Polizei dem Verein für Arbeitsmassnahmen in Baar (VAM) zukommen. Dieser verwertet die Zweiräder und gibt diese an gemeinnützige Organisationen weiter. Defekte Fund­velos werden entsorgt.

Der Gesamterlös fliesst, laut Kleiner, in die Staatskasse und ist abhängig von der Anzahl der versteigerten Fahrräder sowie deren Zustände, welche massgeblich auf die gebotenen Preise Einfluss haben. «Die Beträge für die einzelnen Fahrräder variieren von fünf bis mehrere hundert Franken», so Kleiner.

Rahmennummer ist das Wichtigste bei Diebstahl

Gemäss der Zuger Polizei werden im Kanton Zug jährlich über 700 Velos als gestohlen gemeldet. Auch E-Bikes werden von Diebstählen nicht verschont. Seit dem Jahr 2014 werden E-Bikes ebenfalls in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes ausgewiesen. Diese zeigt über 20 Entwendungen an Elektrovelos im Jahr 2016 im Kanton Zug auf.

Wie gross die Chance ist, ein gestohlenes Velo wieder zu finden, kann die Zuger Polizei nicht sagen, rät jedoch zur Vorbeugung. So soll das Velo, wenn möglich, in einen überwachten oder abschliessbaren Raum abgestellt und mit einem Schloss gegen Entwendung gesichert werden. Ebenfalls sollen die Besitzer die Rahmennummer, Marke und Farbe des Velos notieren, welche bei einem Diebstahl der Polizei angegeben werden können. Bei einer Auffindung lässt sich das Fundstück somit klar dem Besitzer zuordnen und endet nicht auf der alljährlichen Fundfahrräder-Versteigerung.

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