CHAMER SCHULSTREIT: Nun greifen die Parteien ein

Die «Taskforce» hat noch gar nicht eingegriffen. Da fallen von parteilicher Seite deutliche Worte.

Drucken
Teilen
Markus Jans. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Markus Jans. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Noch ist im Chamer Schulstreit kein Ende in Sicht. Die Taskforce, die jetzt weniger dramatisch Begleitgruppe heisst, ist noch gar nicht auf den Plan getreten, da melden sich die Parteien zu Wort. Die Chamer Sozialdemokraten fordern, es sei endlich eine klare Entscheidung zu treffen. «Das, was der Gemeinderat macht, ist nur Kosmetik», kritisiert Parteipräsident Markus Jans. 

Es gehe zudem nicht an, die Verantwortung in diesem Fall einfach abzuschieben. Die Stimmung zwischen Rektor und Schulleitern ist noch alles andere als bereinigt. Im Gegenteil: Die Schulleiter suchen neue Jobs. Auch Lehrer fühlen sich verunsichert. Die Gemeinde will ihre Strategie weiterführen und bald einen externen Berater bestimmen.

Der Chamer Schulstreit entbrannte im Dezember, nachdem bekannt geworden war, dass die zweite Rektorin und Übergangschefin vorzeitig gekündigt und 90 Lehrer vor dem Gemeindesaal aus Sorge vor der Entwicklung an den Schulen demonstriert hatten.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.