Chamer WC-Anlage wird zu Kleinstkunsthaus

In Cham wird ein Kleinstkunsthaus realisiert – in einer stillgelegten WC-Anlage. Die Stimmberechtigten der Bürgergemeinde hiessen das Konzept am Dienstag mit 50 zu 35 Stimmen gut.

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Einen Kredit über 69'000 Franken bewilligten die über 100 Teilnehmer der Bürgergemeinde Cham für das Kleinstkunsthaus in einer stillgelegten WC-Anlage an der Zugerstrasse. Auf einer Fläche von 13 Quadratmetern soll dort ein Ort der Kunst entstehen, wie es in der Mitteilung über die Versammlung heisst.

Verein Kulturcheckin als Betreiber

Die Bürgergemeinde Cham werde das Projekt «KunstKubusCham» nicht selber betreiben, sondern verstehe sich als Initiatorin dieses Vorhabens, wie Bürgerpräsident Othmar Werder der Versammlung darlegte. Der in Cham aktive Verein Kulturcheckin werde eine aktive Rolle beim Betrieb dieses Kleinstkunsthauses spielen.

An der Versammlung gab es aber auch skeptische Voten. In der Abstimmung hiessen die Anwesenden das Vorhaben aber mit 50 zu 35 Stimmen gut.

Im Weitern hiessen die Stimmberechtigten einen Projektierungskredit von 80'000 Franken für den An- und Umbau der Liegenschaft Tormattstrasse 7 gut, die sich im Besitze der Bürgergemeinde befindet. Zugestimmt wurde auch dem Budget 2012, das einen Vorschlag von rund 180'000 Franken vorsieht.

pd/bep