CHAM/HÜNENBERG: Private müssen Polizei aushelfen

Chamer und Hünenberger sollen sich in ihren Gemeinden sicher fühlen – auch in Zukunft. Dafür spannen die beiden Gemeinden jetzt zusammen.

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Gemeinsam für eine sichere Sache: Chams Gemeinderätin Ursi Luginbühl und Christian Wüthrich von Securitas im Gespräch. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Gemeinsam für eine sichere Sache: Chams Gemeinderätin Ursi Luginbühl und Christian Wüthrich von Securitas im Gespräch. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Um die Sicherheit in ihren Gemeinden zu gewährleisten, machen Cham und Hünenberg gemeinsame Sache. Mit dem Inkrafttreten des revidierten Polizeirechts im Kanton Zug per 1. Januar 2008 wird sich die Polizei nunmehr auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. 

«Verpflichtung seriös nachgehen»
Das bedeutet für die Gemeinden, dass ihnen der Auftrag zur Einhaltung von «Ruhe und Ordnung» übertragen wird. «Wir möchten unserer Verpflichtung seriös nachgehen», sagte die Chamer Gemeinderätin Ursi Luginbühl an der gestrigen Pressekonferenz im Mehrzwecksaal des Schulhauses Kemmatten. Cham und Hünenberg haben entschieden, zu diesem Zweck einen privaten Sicherheitsdienst einzusetzen. Die Firma Securitas erhielt den Zuschlag. Bereits im April werden die uniformierten Sicherheitsleute erstmals auf Chamer und Hünenberger Gemeindegebiet ihre Runden drehen. 

Polizei erhält Unterstützung
Durch die Uniformpräsenz an öffentlichen Plätzen soll sich die Bevölkerung sicher fühlen und die Anzahl Straftaten vermindert werden, heisst es seitens der Gemeinden. Die Polizei werde durch den privaten Sicherheitsdienst entlastet.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung