Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

CHAM/OBERÄGERI: Dieser Jass ist eine Herausforderung

Am 30. Juli kommt der «Donnschtig-Jass» nach Zug. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – obwohl der Austragungsort noch nicht feststeht.
Rahel Hug
Der «Donnschtig-Jass» zieht jeweils zahlreiche Besucher und Schaulustige an – wie hier im vergangenen Sommer im luzernischen Zell. (Archivbild Manuela Jans)

Der «Donnschtig-Jass» zieht jeweils zahlreiche Besucher und Schaulustige an – wie hier im vergangenen Sommer im luzernischen Zell. (Archivbild Manuela Jans)

Seit kurzem tourt der «Donnschtig-Jass» wieder durch die Schweiz. Die erste Sendung dieser Saison haben Moderator Roman Kilchsperger, Co-Moderator Reto Scherrer und Schiedsrichter Dani Müller am 9. Juli in Trogen im Kanton Appenzell Ausserrhoden ausgetragen. In rund zwei Wochen, am 30. Juli, macht der beliebte Fernseh-Event auch im Kanton Zug Halt. Wo genau, ist aber noch nicht klar: Ob das Differenzler-Turnier in Oberägeri oder in Cham ausgetragen wird, das marchen die jeweils vier besten Jasser der beiden Gemeinden eine Woche zuvor, am 23. Juli, im Kanton Glarus aus (siehe Box).

Viele Zuständigkeiten

Danach muss alles schnell gehen: Jene Gemeinde, die im Glarnerland gewinnt, steht vor der Herausforderung, innert sieben Tagen ein Volksfest auf die Beine stellen zu müssen. Ein Volksfest, bei dem je nach Witterung bis zu 3500 Personen erwartet werden. Weil man aus organisatorischen Gründen den Ausgang der Livesendung vom 23. Juli nicht abwarten kann, laufen die Vorbereitungen sowohl im Ennetsee wie auch auf dem Berg bereits auf Hochtouren. Die Gemeinden müssen nämlich die benötigte technische Infrastruktur zur Verfügung stellen, eine Festwirtschaft betreiben und die TV-Crew beim Auf- und Abbau unterstützen. Ausserdem sind die jeweiligen Austragungsorte für die Dekoration, das Unterhaltungsprogramm im Nachgang an die Show, die Sicherheit und den Ordnungsdienst, den Sanitäts- und Seerettungsdienst sowie das Verkehrs- und Abfallkonzept zuständig.

In Cham würde das Turnier im Hirsgarten stattfinden, wie Silja Husar, Mitglied im Organisationskomitee und Kommunikationsbeauftragte der Gemeinde, Auskunft gibt. «Derzeit sind wir daran, ein mögliches Filmporträt festzulegen, uns mit den verschiedenen Protagonisten wie den Verkehrskadetten abzusprechen und Einrichtungen wie die WC-Wagen und die Abfallinfrastruktur zu bestellen», sagt Husar, und fügt an: «Es ist schon eine kleine Knacknuss, dass erst eine Woche vor dem eigentlichen Event klar ist, ob der Anlass stattfindet oder nicht.» Gleichzeitig seien die meisten Vorbereitungen bereits viel früher an die Hand genommen worden, und viele Massnahmen lägen «pfannenfertig» bereit. Zudem sei bei allen Chamern viel Wohlwollen zu spüren. Für die musikalische Unterhaltung konnte das Chamer OK die Red Garter Dixieland-Band gewinnen. Jetzt hoffen die Organisatoren nur noch, dass die Chamer Jasser am 23. Juli möglichst wenig Differenzpunkte sammeln: «Wir sind uns fast sicher, dass unsere Truppe sticht», zeigt sich Silja Husar siegessicher.

Verkehrseinschränkungen

Nicht minder optimistisch ist man in Oberägeri: «Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Delegation den Sieg nach Oberägeri bringt», sagt Manuela Kaech, OK-Mitglied und Kommunikationsbeauftragte der Gemeinde. In Oberägeri würde der «Donnschtig-Jass» auf dem Seeplatz ausgetragen. Für musikalische Unterhaltung sorgt die einheimische Formation Echo vom Heubode. Auch in Oberägeri hat sich bereits im Januar, kurz nach einer Info-Veranstaltung des SRF, ein OK formiert. Kürzlich hat der Gemeinderat im Amtsblatt verschiedene Verkehrseinschränkungen für den 30. Juli publiziert – um für das Fest gewappnet zu sein. Der Anlass bringe zahlreiche logistische Herausforderungen mit sich, hält Manuela Kaech fest: «Es werden viele Tonnen Material benötigt. Das muss gut organisiert sein.» Man sei dabei auf den Goodwill der Einwohner angewiesen. Die Oberägerer Bevölkerung beweise aber einmal mehr, dass sie innerhalb kurzer Zeit zu grossen Leistungen fähig sei.

Rahel Hug

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.