CHAM/STEINHAUSEN: Bauprojekt Strecke Steinhausen-Cham liegt vor

Der Ausbau der Strasse zwischen Grindel und Bibersee soll den Verkehr in Zukunft auf einer Achse zwischen dem Gebiet Hinterberg und Knonau bündeln und die Knonauerstrasse entlasten.

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Nun liegen die Ausbaupläne für das Gebiet Grindel Richtung Bibersee auf. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Nun liegen die Ausbaupläne für das Gebiet Grindel Richtung Bibersee auf. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Planungsarbeiten für den Ausbau der Verbindungsstrecke Grindel (Steinhausen) bis Bibersee (Cham) sind soweit fortgeschritten, dass das Bauprojekt während 30 Tagen öffentlich aufgelegt werden kann, wie die Baudirektion des Kantons Zug mitteilte.

Das Dossier umfasst gemäss den gesetzlichen Bestimmungen eine Reihe von Unterlagen, so zum Beispiel den Sondernutzungsplan, den Landerwerbs- und Enteignungsplan sowie den Umweltverträglichkeits-bericht. Für Direktbetroffene besteht die Möglichkeit, während der Auflagezeit vom 20. November bis 21. Dezember 2009 gegen das Projekt oder einzelne Bestandteile Einsprache zu machen. Die weiteren Projektschritte - das Detailprojekt und der Bau - sind terminlich vom Verlauf der öffentlichen Auflage abhängig.

Bündelung und Entlastung
Der Ausbau Verbindung Knoten Grindel - Bibersee, wie das Projekt offiziell heisst, wird den Verkehr zwischen dem Gebiet Hinterberg (Steinhausen/Cham) und dem zürcherischen Knonau auf einer Achse bündeln. Heute steht laut Baudirektion mit der kantonalen Knonauerstrasse noch eine Parallelstrecke zur Verfügung, die künftig zu einem Landwirtschafts-, Fuss- und Radweg abklassiert und teilweise rückgebaut werden soll. Dank des Vorhabens können die Siedlungsgebiete und Weiler entlang der Knonauerstrasse in Steinhausen und Cham massgeblich entlastet werden.

Der Kantonsrat hat den Ausbau Grindel - Bibersee als vordringliches Projekt im Richtplan eingetragen und am 25. Oktober 2007 einen Objektkredit von 30,3 Mio. Franken für Planung, Landerwerb und Bau genehmigt, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

ig