CHAM/UNTERÄGERI/ZUG: Ecstasy, Hanfplantage – und Imitationswaffen

Die Zuger Polizei hat in den vergangenen Tagen drei Männer festgenommen, die gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen haben. Im grössten Fall konnten knapp 2000 Tabletten sichergestellt werden.

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Konsumation einer Ecstacy-Pille. (Bild Adrian Baer; gestellte Szene)

Konsumation einer Ecstacy-Pille. (Bild Adrian Baer; gestellte Szene)

Am Mittwoch wurde ein 29-jähriger Schweizer aus dem Kanton Zug in Cham durch zivile Fahnder zu einer Kontrolle angehalten. Der Beschuldigte führte beinahe 2000 Ecstasy-Tabletten sowie Bargeld im Wert von über 5000 Franken mit sich. Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung am Wohnort fand die Polizei über 400 Gramm Amphetamine sowie Haschisch, Marihuana und weitere Ecstasy-Tabletten. Zusätzlich konnte die Polizei Bargeld im Wert von über 6000 Franken sicherstellen, wie die Zuger Polizei mitteilt.

Die Staatsanwaltschaft Zug versetzte den Mann in Untersuchungshaft, aus der er am Freitag wieder entlassen wurde. Der Mann hat zugegeben, dass er die Betäubungsmittel weiterverkaufen wollte.

Indooranlage in Unterägeri
Nach Hinweisen und eigenen Ermittlungen führten wiederum zivile Fahnder am Freitag in Unterägeri am Wohnort eines 25-jährigen Schweizers eine Hausdurchsuchung durch. Dabei konnte in der Wohnung eine Hanf-Indooranlage mit rund 80 Pflanzen ausgehoben werden. Zusätzlich wurden über ein halbes Kilo Marihuana und Haschisch sowie diverse Imitationswaffen und Utensilien für die Hanfproduktion sichergestellt.

Bereits am Montagnachmittag kontrollierten zivile Fahnder der Zuger Polizei in der Stadt Zug einen 24-jährigen Schweizer, der in seinen Effekten rund ein Dutzend Minigrip- Säckchen mit Marihuana mit sich führte. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen. Anlässlich der Hausdurchsuchung am Wohnort konnten weitere knapp 30 Minigrip-Säckchen mit Marihuana sichergestellt werden. Die drei Männer wurden angezeigt. Sie werden sich vor dem Richter verantworten müssen.

scd