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Leserbrief

Chancengleichheit oder Chancennutzung?

Zu den Kandidaten aus Zug für die Wahlen vom 20. Oktober

Aus dem illustren Kreis der 75 Zuger «Kandidat*innen», die gerne im Nationalrat Einzug halten möchten, haben sich einige das Thema «Chancengleichheit» – auch das ein Asbach-Uralt der linken Agenda – aufs Panier geschrieben. Dass diese gesetzlich längst geregelt ist, es aber an Chancennutzung mangelt, will man nicht akzeptieren. Ausnahmslos alle erfolgreichen Frauen in Wirtschaft und Kultur (nicht Politik) können einer Quotenregelung nichts abgewinnen. Sie haben die Chance genutzt, und sind fähig! Wir wollen doch keine Gender-Archäologie.

Genauso wenig darf das Subsidiaritätsprinzip in Bern missachtet werden mit Vorbringen von kommunalen oder kantonalen Anliegen. Das sind nur publizistische Büchsenspanner. Hier heisst es: Kampf dem Zentralismus und linguistische Zwangsernährung wollen wir nicht. Haben wir denn nicht dringende Probleme in unserer Schweiz, die endlich gelöst werden sollten? Ich denke schon. Altersvorsorge: AHV-Alter gleichstellen und erhöhen; Gesundheitswesen beherrschen: Kosten senken und Krankenkassenprämien einfrieren; Energieversorgung sicherstellen: Gescheiterte Energiestrategie 2050 korrigieren; Staatsquote senken: Bei uns wie Frankreich gegen 50 Prozent!

Den Staatspaternalismus mit grünem Dirigismus abschaffen; Illegale Einwanderung stoppen: bestehende Gesetze durchsetzen; Fiskalquote senken: Mittelstand nicht verhungern lassen zu Gunsten der internationalen Grosskonzerne und der Arbeitsscheuen, in dubio pro fisco gilt nicht mehr; Sicherheit fördern: Wir haben ein Zentralregister für Schwarzfahrer inklusive 5-jährige Kinder, nicht aber eines für Hooligans; Klimaveränderung: Auf Fakten basieren und die Greta-Bulle hinterfragen; Wirtschaftsstandort erhalten; Unabhängigkeit erhalten: keine tributpflichtigen Vasallenverträge unterschreiben, den EU-Kotau gibt es nicht. Folge: Wir brauchen jetzt wackere Politiker, die sich wehren gegen: dirigieren–regulieren–rationieren–verbieten–wegnehmen–gleichmachen–einschränken. Wer in Bern dafür kämpft, dem können wir die Stimme geben. Von der neuen Spezies der «Coffee-to-go-Egomanen» haben wir genug.

Rudolf Balsiger, Oberwil

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