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Chaos und Stimmgewalt in Hagendorn

Der Männerchor Hagendorn lädt zum Theater- und Konzertabend in die Mehrzweckhalle. Die Sänger erhalten Unterstützung von einem befreundeten Chor. Das anschliessende Stück spielt wiederum im Bauernmilieu.

Stand letztes Jahr ein Bauer im Mittelpunkt des Geschehens des Theaterstücks des Männerchors Hagendorn, ist es diesmal eine Bäuerin. In «Alles beschtens greglet!» von Regisseur Armin Werder bewirtschaftet Rosi Heinzer-Blatter (gespielt von Tatjana Schelbert) den Hof nach dem Tod ihres Gatten allein. Im renovierten Stöckli macht es sich ihr Schwiegervater Anton (Silvan Bircher) gemütlich, darüber hinaus hat sie zwecks Nebenerwerb ein Gästezimmer eingerichtet. Anton hält davon allerdings nicht allzu viel und kündigt an, die Feriengäste zu vertreiben.

Der Schwiegervater ist beileibe nicht der Einzige, mit dem sich Rosi herumschlagen muss: Ihre an sich hilfsbereite Mutter Klara (Karin Holzgang-Gretener) ist wegen ihres Putzfimmels genauso eine Last wie die geizige Nachbarin Hermine Knieprig (Brigitte Niggli-Ineichen). Diese holt sich aus Rosis Haushalt alles, was sie gerade brauchen kann. Und dann ist da noch Lisa (Gabi Schmidiger-Pfaff), gemäss Programmheft eine «verträumte Postbotin», die sehnsüchtig die Augen nach dem Richtigen offenhält. In einer weiteren Rolle ist Toni Quni zu sehen, der als Meinrad Kümmerli ungewollte Erfahrung mit dem Grossvieh macht.

Auf und um Rosis Hof herrscht also allerhand Chaos. In dieses platzt mit dem Schriftsteller und älteren Junggesellen Gustav Glitzer (Thomas Neurauter) der erste Gast im neuen Zimmer. Dass er sowohl den Durchblick als auch sein Töffli verliert, schmälert das Misstrauen von Gastgeberin Rosi nicht. Gleiches gilt für den unerwarteten Auftritt der aufgetakelten Sonja von Hardenberg (Patricia Bucher) auf dem Hof.

In dieser an und für sich unübersichtlichen Situation stellt sich Anton als umsichtiger Organisator heraus. Alles scheint bestens geregelt – da sorgt ausgerechnet Rosis sauberkeitsliebende Mutter Klara für Unordnung. In der letzten der neun Rollen im Stück ist zudem Ruedi Schelbert zu sehen, der die Figur des Phi-lipp Hassmann spielt.

Verstärkung für die Hagendorner

Traditionell geht der Theateraufführung das Konzert des Männerchors voraus. Dieses steht unter dem Motto «Fründe singed mit Froid» und wird vom Duo Marc Strasser und Kilian Erni moderiert. Das Konzert besteht aus zwei Teilen. Im ersten singen die Hagendorner allein. Im zweiten werden sie vom Männerchör Hämikon unterstützt, sodass nicht weniger als 50 Sänger auf der Bühne der Mehrzweckhalle stehen werden. Tonangebend ist allerdings zum dritten Mal in Serie eine Frau: Silvia Baroni Scheurenberg dirigiert. (bier)

Die Aufführungen in der Mehrzweckhalle Hagendorn finden am Mittwoch, 23. Januar, am Freitag, 25. Januar, am Samstag, 26. Januar (jeweils ab 20 Uhr), sowie am Sonntag, 27. Januar (ab 15 Uhr), statt. Mehr Informationen und Ticketreservation online: www.maennerchor-hagendorn.ch.

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