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CHESSLETE: Guggensound zum Feuerwerk

Von morgens fünf bis spät in die Nacht sorgten die Zuger Fasnächtler für kakofonische und optische Höhepunkte - speziell am Jubiläumsanlass.
Monika Wegmann
Die Stimmung am Jubiläumskonzert konnte sich sehen lassen, und auch sonst wurde ausgelassen gefeiert. (Bilder: Christian H. Hildebrand (Zug, 8. Februar 2018))

Die Stimmung am Jubiläumskonzert konnte sich sehen lassen, und auch sonst wurde ausgelassen gefeiert. (Bilder: Christian H. Hildebrand (Zug, 8. Februar 2018))

Monika Wegmann

redaktion@zugerzeitung.ch

Schade, dass die Zuger Chesslete nicht so häufig Jubiläum feiert. Das 40., das der Verein gestern mit speziellen Attraktionen von morgens früh an feierte, war nämlich sooo schöön. Besonders am Abend, als auf dem Landsgemeindeplatz als Höhepunkt ein grosses Jubiläumskonzert mit Feuerwerk stattfand, welches die vielen Fasnächtler begeisterte.

Los ging es mit Bauarbeiter Luigi (alias Stadtrat André Wicki), der eigens aus Italien angereist kam, um etwas aus dem «Zuger Kulturgut» zu erleben. Dann ging es Schlag auf Schlag: Vier Guggen legten los und brachten das Volk mit rassigem Sound in Bewegung. Da tanzten Hasen, Kühe, Marsmenschen, Gugger und natürlich auch alle diejenigen, die «zivil» unterwegs waren.

Aber das Schönste an der Show war das Feuerwerk auf dem See, das im Hintergrund gezündet wurde und mit deftigen Kanonenschüssen abschloss, gefolgt von einem Riesenapplaus. «Jetzt haben wir doch noch ein Feuerwerk», sagte Trudy Studerus lachend, die sich nach längerer Abstinenz wieder einmal ins Getümmel wagte und fand: «Jetzt komme ich wieder öfters.»

Und wie es sich für ein Jubiläum gehört, wurde Gerhard Iten geehrt, der vor 40 Jahren mit zwei weiteren Fans der Guggenmusik die Zuger Chesslete ins Leben gerufen hatte. «Vor allem die Schule beteiligte sich damals am ersten Umzug, der in einer viel kleineren Form stattfand.»

Beim Chesselwy bebte die Altstadt

Der Guggensound hatte die Stimmung angeheizt, bevor es beim Chesselwy in der Altstadt weiterging. Draussen und in den Restaurants und Bars ging es hoch her, an manchen Orten war kaum noch durchzukommen. Das tat der Stimmung keinen Abbruch, vor allem, wenn altgediente Gugger aufspielten.

Auf den drei Bühnen beim Landsgemeindeplatz, Zytturm und Fischmärt wurde abwechselnd im 20-Minuten-Takt so schaurig-schön geschränzt, dass die Altstadt richtig bebte. Trotz kaltem Winterwetter genossen die Fasnächtler die Rhythmen, schunkelten und wippten. Besonders lustig hatten es fünf Hasen. «Wir gehören zu einer Wagenbaugruppe aus Baar und geniessen es, aber nicht bis in die Früh, weil wir am Steinhauser Fasnachtsumzug mitmachen.» Sichtlich viel Spass hatte auch das tierische Pärchen, das als Zebra und Tiger unterwegs war. Die Clownin Diamante Favero mit einem müden «Erdbeer-Sprössling» auf dem Arm sagte: «Wir lieben die Fasnacht, seit drei Uhr sind wir in Zug unterwegs. Jetzt müssen die Kinder ins Bett, und dann kommen wir wieder.»

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