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Choma übertrifft die Erwartungen

Rund 70 Gewerbler präsentieren im Hirsgarten in Cham ihr Unternehmen. Unter dem Motto «gestern, heute, morgen» gewähren sie einen Einblick in ihr Schaffen.
Martin Mühlebach
Ein Aussteller an der Gewerbeausstellung Choma. (Bild: Maria Schmid, Cham, 12. April 2019)

Ein Aussteller an der Gewerbeausstellung Choma. (Bild: Maria Schmid, Cham, 12. April 2019)

Die 9. Chamer Gewerbeausstellung Choma, die am Freitag um 16 Uhr von Gemeindepräsident Georges Helfenstein feierlich eröffnet wurde, stösst bei der Bevölkerung auf grosses Interesse. Schon kurz nach der Eröffnung gab es regelrechte Staus vor den Ständen der rund 70 Aussteller. Besonders da, wo dem Ausstellungsmotto «gestern, heute, morgen» entsprechend Handarbeit gezeigt wurde. Am Stand der 1975 gegründeten Spenglerei Paul Gisler AG demonstrierte der Lehrling Domenic Hochstrasser, wie früher «Güselschaufeln» hergestellt wurden. Hochstrasser sagt: «Es macht mir Freude, wenn mir viele Leute bei der Arbeit zuschauen und staunen, wie ich aus einem flachen Blech einen dreidimensionalen Gebrauchsgegenstand herstelle.» Peter Gisler steht der Spenglerei als Geschäftsführer vor. Er betont: «Die Choma bietet den einheimischen Gewerbetreibenden die Chance, mit dem Ausstellungsbesuchern ins Gespräch zu kommen. Überdies kann hautnah aufgezeigt werden, wie sich das Gewerbe im Laufe der Zeit entwickelt und verändert hat.» Indem wir an unserem Stand anhand einer praktischen Arbeit aufzeigen, wie vielfältig und interessant der Beruf des Spenglers ist, hoffen wir natürlich, junge Leute für eine Lehre in unserem Betrieb begeistern zu können, schiebt Peter Gisler nach.

Vom Cervelat-Promi zum echten Promi

Das grosse Ausstellungszelt im Hirsgarten wirkt wie ein Magnet. Der Chamer Andre Steinmann erzählt: «Auf dem Spaziergang stach meiner Frau Denise das grosse Zelt in die Augen. Wir hatten keine Ahnung, was im Innern des Zeltes vorgeht. Vom ‹Gwunder› gepackt, traten wir ein und sind nun überrascht, von der grossen Vielfalt des Gewerbes in unserer Gemeinde.» Sie hätten Unternehmen kennen gelernt, von deren Existenz sie keinen blassen Schimmer gehabt hätten. Auf ein gewaltiges Interesse stiess der Stand der Chamer Coiffeuse Luzia Küng, wo Perücken aus verschiedenen Zeitepochen darauf warteten, von Ausstellungsbesuchern übergestülpt zu werden. Der Chamer Kurt Infanger liess es sich nicht nehmen, sein Haupt mit einer Richterperücke zu schmücken und abgelichtet zu werden. Als er das ausgedruckte Foto in den Händen hielt, meinte er verschmitzt lächelnd: «Dank dieser gelungenen Werbeaktion von Luzia Küng ist es mir gelungen – zumindest vorübergehend – von der Cervelat-Prominenz zu einer echten Prominenz aufzusteigen. Das Foto werde ich gerne allen meinen Freunden und Bekannten zeigen.»

Die Choma im Chamer Hirsgarten bietet nebst den vielen Ständen auch kulinarische Genüsse und musikalische Unterhaltung an. Und das, bis am Sonntagabend.

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