Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bald geht es los: Chrampfen für die Zuger Messe

Die Arbeiten auf dem Messegelände sind in vollem Gange: In acht Tagen öffnet die Zuger Messe. Die Macher setzen bezüglich Kulinarik auf einen Trend: Das «Ägerital» wird durch einen «Streetfood-Market» ersetzt.
Andrea Muff
Die Handwerker geben den Zelten den letzten Schliff. (Bild: Jakob Ineichen (Zug, 11. Oktober 2018))

Die Handwerker geben den Zelten den letzten Schliff. (Bild: Jakob Ineichen (Zug, 11. Oktober 2018))

Die weissen Zelte auf dem Stierenmarktareal und beim Hafen in Zug sind ein untrügliches Zeichen: Es ist Zeit für die grösste Zentralschweizer Dienstleistungs- und Warenmesse im Herbst. Zum gestrigen Pressetermin der 47. Zuger Messe in der Skylounge des Uptowns sind Medienvertreter, Aussteller und Vertreter des Gastkantons Aargau erschienen. Die Aussicht vom 18. Stock bestätigt, die Arbeiten sind weit fortgeschritten, der Aufbau der Zeltstadt ist auf Kurs und diejenigen am Riesenrad beginnen heute. Rund 80 000 Besucher werden vom 20. bis 28. Oktober erwartet.

Peter Binggeli, Geschäftsführer und Messeleiter der Zuger Messe, erklärt: «Der ganze Aufbau dauert fünf Wochen. Es gibt Zeiten, da sind über 100 Handwerker im Einsatz.» Binggeli spricht von «unheimlichen Dimensionen»: Rund 430 Aussteller, davon 130 aus dem Kanton Zug, werden während neun Tagen ihre Waren oder Dienstleistungen den Besuchern präsentieren. Ab kommendem Mittwoch werde eingerichtet, weiss Binggeli weiter. «Es ist faszinierend, wie viel Aufwand betrieben wird», sagt er und macht ein Beispiel: «Eine Firma, die Dipsaucen verkauft, braucht 750 Kilogramm Salzstangen, damit die Saucen probiert werden können.»

Apropos Esswaren: Die Zuger Messe hat sich ein neues Konzept ausgedacht. Das Restaurant Ägerital ist passé: Neu gibt es einen «Streetfood-Market» mit Gerichten aus aller Welt.

Neu gibt es einen «Schlager-Tanzstall»

Bei der Zuger Messe geht es aber nicht nur darum, Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen, sondern «sie ist ein Begegnungsort, man trifft sich an der Messe», erklärt der Geschäftsführer. So gehöre auch ein grosser Unterhaltungsteil zur Zuger Messe. In der Showhalle TopLive stehen etwa «die Pissnelken», «Miss Helvetia» oder «Sarah-Jane» auf der Bühne. Und auch junge Bewegungsartisten können etwa an der «Open Stage» ihr Können zeigen. Neu gibt es den «Schlager-Tanzstall» direkt neben dem Dukes-Zelt – präsentiert werden die Partys in Stallatmosphäre von Radio Central und Dukes Restaurant Sihlbrugg.

Auch dieses Jahr bieten Sonderschauen einen Blick hinter die Kulissen. Der Gastkanton Aargau geht bei seinem Auftritt von der Frage «Hallo Nachbar, wie gut kennt ihr uns?» aus. «Wir nehmen unser Motto ‹Entdecke Aargau› wortwörtlich», sagt Peter Burri, Leiter des Organisationskomitees Gastauftritt Kanton Aargau. Ein 17 Meter langes Panoramabild mit 14 Themenbildern steht im Zentrum der Ausstellung. Mit den Füssen kann über eine Tretfläche das jeweilige Bild zu einem anderen «verwandelt» werden. «Dabei war das Prinzip der Jakobsleiter die Grundidee», erklärt Burri. Des Weiteren wird der Auenschutz ein Thema an der Sonderschau sein. Auen dienen einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt als Lebensraum.

Sonderschau mit Tieren und Trinken

Die Tiere, insbesondere die Wiederkäuer, stehen bei der Sonderschau «Vom Gras zur Milch» des Zuger Bauernverbandes im Mittelpunkt. Daniel Weiss, Vorstandsmitglied des Bauernverbandes, erklärt: «Wiederkäuer können das Gras veredeln.» An der Ausstellung werde etwa aufgezeigt, wie viel Futtermittel eine Kuh, ein Schaf oder eine Ziege für einen Liter Milch frisst, präzisiert Daniel Weiss.

Bei der Sonderschau der Zuger Polizei geht es hingegen um Trinkgewohnheiten. Mit einem Fahrsimulator zeigt die Zuger Polizei, wie eingeschränkt die Fahrfähigkeit bei Alkoholkonsum ist. Mit einer sogenannten Rauschbrille kann der Besucher auch ein Parcours absolvieren. «Es geht ums Leben und Erleben», erklärt Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Polizei. Eine praktische Seite zeigt die Sonderschau «Swiss Energy Tour», wo etwa Tipps zum Energiesparen gegeben werden.

Hinweis:
Das ganze Programm finden Sie unter: www.zugermesse.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.