CHRIESIMÄRCHT: Zuger Kirschen wollen genossen sein

Zug scheint nur noch Hochstamm-Bäume zu kennen. Ein Augenschein auf dem Kirschenmarkt lässt diesen Eindruck aufkommen.

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Andreas Muff beim Kirschen ernten im Zurlaubenhof in Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue LZ)

Andreas Muff beim Kirschen ernten im Zurlaubenhof in Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue LZ)

Durch das Programm «1000 Kirschbäume für Zug» hat der Kirschenmarkt, der am Montag wieder zum ersten Mal durchgeführt wurde, in der «Chriesistadt» mächtig Auftrieb bekommen.

Zur Eröffnung kamen gestern drei Bauern, welche die leuchtenden Steinfrüchte anboten. Der Preis für die besten Kirschen: 7 und 11 Franken. Hermann Röllin vom Hof Notikon hat etwa 230 Hochstämmer, seinen Bauernhof führt er in Betriebsgemeinschaft mit seinem Sohn Armin Röllin. «Heuer muss man ein bisschen stärker als sonst ?verläse?, also aussortieren, denn ein Hagelschlag hat Schaden angerichtet.» Die Röllins von Notikon wurden auch bekannt durch ihre hervorragenden Destillate.

Erst am Anfang der diesjährigen Ernte steht Josef Staub, der den Hof Betlehem auf rund 700 Metern Höhe in der Gemeinde Menzingen mit etwa 70 bis 80 Hochstamm-Bäumen seinem Sohn Hanspeter übergeben hat, aber für den Hof zu Markt fährt. Er bestückt den Kirschen- und den Wochenmarkt.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.