Chriesisturm fegt wieder durch die Stadt Zug

Der offizielle Start der Zuger Chriesisaison ist gefallen. Die Teilnehmer des dritten Zuger Chriesisturms rannten mit ihren Leitern am Montag durch die engen Zuger Gassen.

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Die Teams unterwegs in den Zuger Altstadt-Gassen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Teams unterwegs in den Zuger Altstadt-Gassen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Um 12 Uhr läutete die Chriesigloggä beim St. Michael das dritte Rennen ein. Gefeiert wird heuer auch 300 Jahre Zuger Chriesigloggä, die 1711 erstmals urkundlich erwähnt wurden. Wie einst im 18. Jahrhundert, als die «Erlaubnisglocke» die Einwohner daran erinnerte, dass nun die volkseigenen Kirschen auf der Zuger Allmend gepflückt werden dürfen, signalisiert der von der IG Zuger Chriesi vor drei Jahren lancierte Chriesisturm den offiziellen Auftakt zur lokalen Chriesisaison.

Die IG möchte die Zugerinnen und Zuger dazu ermuntern, statt verfrüht Importware aus dem Ausland zu kaufen, sich bis zur Ernte der lokalen Kirschen zu gedulden.

Neben den Erwachsenen starteten in diesem Jahr auch fünf Zweierteams der 6. Klasse Burgbach.

Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ
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Auftakt zum Zuger Chriesimärt

Der «Zuger Chriesimärt» findet von Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr auf dem Zuger Landsgemeindeplatz statt. Am Fronleichnams-Donnerstag wird kein Chriesimärt durchgeführt. Der Märt dauert je nach Angebot und Nachfrage bis Ende Juli. Neben frischen Tafelkirschen (vor allem von Zuger Hochstamm-Kirschbäumen) werden Zuger Chriesiwürste, Zuger Kirsch, Zuger Kirschtorten, Chriesi-Souvenirs und andere Spezialitäten angeboten.

rem

Mehr zum Zuger Chriesisturm lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.