Chris Oeuvray nimmt den Hut

Die FDP-Präsidentin der Stadt Zug tritt zurück. Gewünscht wurde das von oben. Doch dort will man nun nichts wissen.

Samantha Taylor
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Im März tritt Chris Oeuvray als FDP-Präsidentin der Stadt Zug zurück. (Bild: Archiv Stefan Kasier/Neue ZZ)

Im März tritt Chris Oeuvray als FDP-Präsidentin der Stadt Zug zurück. (Bild: Archiv Stefan Kasier/Neue ZZ)

Die FDP der Stadt Zug kommt nicht zur Ruhe. Nach den Turbulenzen um ihren ehemaligen Stadtrat Ivo Romer im Dezember, steht die Partei nun bald ohne Präsidentin da. Die amtierende Chris Oeuvray nimmt per Mitte März den Hut.

Das nicht ganz freiwillig. Denn der 45-Jährigen wurde seitens der kantonalen Geschäftsleitung der Partei klar gemacht, dass man ihr nicht zutraue, den Wahlkampf im nächsten Jahr zu führen. Konkret habe ihr Jürg Strub, Kantonalpräsident der FDP, vor einigen Tagen bei einem persönlichen Gespräch eröffnet, dass sie nicht auf das Vertrauen der kantonalen Geschäftsleitung zählen könne, berichtet die Noch-Präsidentin. Obwohl ihr der städtische Vorstand an seiner Sitzung am Mittwoch daraufhin das Vertrauen aussprach, hat Oeuvray beschlossen zu gehen. Unter solchen Voraussetzungen sei es nicht möglich einen Wahlkampf zu leiten, ist sie überzeugt.

Man weiss von nichts

Nichts wissen von diesen Rücktrittsforderungen wollte man gestern sowohl bei der kantonalen wie auch der städtischen Partei. So gaben Kantonalpräsident Jürg Strub wie auch Andreas Blank, Vizepräsident der FDP der Stadt Zug, beide an, von einem solchen Wechsel im Vorstand nichts zu wissen. Ob es bereits einen Anwärter auf das städtische FDP-Präsidium gibt, ist ebenfalls noch nicht bekannt.

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