Christoph Blocher malt düstere Bilder

Als Gast der Zuger SVP knüpfte Christoph Blocher an alte Erfolge an. Und warnte 20 Jahre nach der EWR-Abstimmung in Angstbildern vor der Annäherung an die EU.

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Christoph Blocher bei seiner Rede im Burgbachsaal Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Christoph Blocher bei seiner Rede im Burgbachsaal Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

180 Personen kamen am Donnerstagabend in den Burgbachsaal in Zug, um dem ehemaligen Bundesrat und SVP-Exponenten Christoph Blocher zuzuhören. «Er ist der Mann, der wahrscheinlich massgeblich dazu beigetragen hat, dass wir heute nicht im Wirtschaftsraum sind», sagte der Zuger SVP-Präsident Manuel Brandenberg. «Ohne Christoph Blocher wären wir heute im EWR, vielleicht in der EG», mutmasste auch Nationalrat Thomas Aeschi. Doch der Kampf zur Bewahrung der Souveränität der Schweiz sei noch lange nicht gewonnen, «die Gegner haben das Nein nie akzeptiert».

Christoph Blocher legte dar, wie es früher war und wie es heute ist, und er beschwor herauf, wie es sein werde, wenn man sich weiter der EU annähere. Bei der Abstimmung zum EWR vor 20 habe man gesagt, «nur die Dummen haben Nein gestimmt. Gott sei Dank haben wir so viele Dumme in unserem Land.»

In Kürze werde es eine Abstimmung geben, bei der es um den EU-Beitritt gehe, ohne dass man das sage, sagte Blocher. «Wie machen ‹die› das? Man hofft, die Leute merken es einfach nicht.» Der Vertrag heisse dann vielleicht «Stromvertrag». «Und das Kleingedruckte, das niemand liest – dort stehts dann», dass die Rechtsübernahme verpflichtend sei. «Wir rutschen in die EU, ohne dass ihr es merkt, es soll im Geheimen passieren.»

Christian Volken

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