Corona
Gemeindeverwaltung Cham schliesst für spontane Besuche vorerst ihre Türen

Ab Montag, 18. Januar, werden die Dienstleistungen der Verwaltung der Einwohnergemeinde Cham vorerst nur noch nach vorgängiger Anmeldung angeboten. Dieser Entscheid stützt sich auf die neuen Massnahmen des Bundes, die das Arbeiten im Homeoffice – wo möglich – vorschreiben.

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(rh) Um das Coronavirus weiter einzudämmen, hat der Bund unter anderem entschieden, dass Homeoffice ab Montag, 18. Januar, Pflicht ist – und zwar überall dort wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Deshalb hat die Geschäftsleitung entschieden, dass ab Montag, 18. Januar, der Schalterbetrieb der Verwaltung eingeschränkt wird, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Cham heisst.

Konkret wird die Gemeindeverwaltung für spontane Besuche ohne Voranmeldung ab Montag, 18. Januar, geschlossen. Auf Voranmeldung respektive vorgängige Terminvereinbarung werden jedoch alle Dienstleistungen ohne Einschränkung weiterhin angeboten. Die Terminvereinbarung kann telefonisch oder per Mail erfolgen. Für die Festlegung eines Termins finden die Kunden die Telefonnummern oder E-Mail-Adressen der zuständigen Dienststellen und Mitarbeitenden auf der gemeindlichen Website www.cham.ch.

Bereits vereinbarte Termine behalten ihre Gültigkeit. Für Kundenanliegen steht die Gemeinde weiterhin telefonisch, elektronisch oder postalisch uneingeschränkt zur Verfügung. «Wir möchten den Chamerinnen und Chamern unsere gemeindlichen Dienstleistungen weiterhin anbieten, aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut es geht vor dem Coronavirus schützen und ihnen das Homeoffice ermöglichen. Daher werden wir die Türen der Verwaltung für spontane Besuche vorübergehend schliessen», wird Gemeindeschreiber Martin Mengis in der Mitteilung zitiert.

Zahlreiche Dienste seien auf digitalem Weg über die Onlinedienste auf www.cham.ch möglich. Die Regelung betrifft die Büros beziehungsweise Dienstleistungen im Mandelhof, am Dorfplatz und bei der Schuladministration/ Rektorat im alten Gemeindehaus. Nicht betroffen von der Anpassung ist der Ökihof, der im Sinne der Grundversorgung im Normalbetrieb weiterläuft.