Corona-Pandemie: Zuger Spitäler arbeiten erfolgreich zusammen

Bereits Mitte März haben die beiden Zuger Akutspitäler, das Zuger Kantonsspital und die Hirslanden Andreas Klinik, eine enge Zusammenarbeit bei der Corona-Pandemie beschlossen. Diese Zusammenarbeit hat sich gut eingespielt und die angestrebten Ziele wurden erreicht.

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Die Hirslanden Andreas Klinik in Cham.

Die Hirslanden Andreas Klinik in Cham.

Bild: PD

(haz) Die geplante Zusammenarbeit konnte unkompliziert und lösungsorientiert umgesetzt werden. «Es freut mich ausserordentlich, wie konstruktiv die beiden Spitäler in dieser Ausnahmesituation zusammenarbeiten und das gemeinsame Ziel verfolgen: Die Gesundheit der Zuger Bevölkerung zu schützen», lässt sich der Zuger Gesundheitsdirektor Martin Pfister in einer Medienmitteilung seiner Direktion zitieren.

Personalaustausch hat stattgefunden

Die Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten, bei welchen ein stationärer Aufenthalt nötig ist, wird zentral am Zuger Kantonsspital in Baar vorgenommen werden. Um das Kantonsspital bei der Behandlung und Pflege dieser Personen zu unterstützen, arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten der Hirslanden Andreas Klinik Cham vorübergehend am Zuger Kantonsspital. Es handelt sich hierbei um Expertinnen und Experten im Bereich der Intensivpflege sowie um Anästhesistinnen und Anästhesisten.

Das Zuger Kantonsspital in Baar.

Das Zuger Kantonsspital in Baar.

Bild: PD

Zusammenarbeit wird aufrechterhalten

Im Kanton Zug sind die Fallzahlen laut Medienmitteilung bisher nur langsam gestiegen und die jüngste Entwicklung ist erfreulich: In der letzten Woche sind nur sieben neue Fälle bestätigt worden. Auch bei Zahl derjenigen Covid-Patientinnen und -Patienten, welche im Zuger Kantonsspital behandelt werden müssen, hat bisher keine Kapazitätsengpässe mit sich gebracht. Es war deshalb bisher nicht nötig, dass geplante Eingriffe vom Zuger Kantonsspital an die Hirslanden Andreas Klinik verschoben werden mussten. Da die weitere Entwicklung der Pandemie aber nach wie vor unsicher ist, bleibt die bisherige Zusammenarbeit bestehen, so dass bei Bedarf rasch gehandelt werden kann.

Die Klinik Adelheid in Unterägeri.

Die Klinik Adelheid in Unterägeri.

Bild: PD

Klinik Adelheid für Rehabilitation vorgesehen

Auch wenn die Zahl der Coronavirus-Infektionen momentan rückläufig ist, ist die Pandemie noch nicht überstanden. Die Zusammenarbeit wird deshalb weiter so fortgesetzt. Zur Entlastung der akutsomatischen Spitäler und zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung ist zudem neu auch die Verlegung von Patientinnen und Patienten in die Rehabilitationsklinik Klinik Adelheid Unterägeri möglich. Patientinnen und Patienten, welche an Covid-19 erkrankt sind, jedoch nicht mehr intensivmedizinisch betreut werden müssen, können so von den Akutspitäler n in eine abgetrennte und dafür vorgesehene Abteilung der Klinik Adelheid verlegt und dort während der postakuten Phase behandelt werden. Kontakt