Coronakrise im Zuger Tourismus: Jetzt soll das Schwingfest nochmals helfen

Zug Tourismus will die gegenwärtige touristische Krise mildern: Nach der Lancierung der Zug Card im vergangenen Monat werden nun Schwingfans angegangen. Auf die Sommerferien haben diverse touristische Dienstleister aus Zug ein Esaf-Revival Package zusammengestellt.

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Über 400'000 Schwingfans besuchten vor einem Jahr das Esaf in Zug.

Über 400'000 Schwingfans besuchten vor einem Jahr das Esaf in Zug.

Bild: Boris Bürgisser (Zug, 25. August 2019)

(mua) Corona hat auch den Tourismus in Zug stark getroffen. Und die Vorzeichen stehen schlecht für die Sommersaison, schreibt Zug Tourismus in einer Mitteilung. Mit internationalen Gästen werde aufgrund der Coronapandemie noch immer kaum gerechnet. Darum hat der Verein nun weitere Massnahmen getroffen. Mit einem Esaf-Revival Package will Zug Tourismus eine weitere krisenmildernde Aktion starten, um der Hotellerie und den touristischen Dienstleistern zu helfen. Mit dem Package sollen Gäste Zug im Sommer in seiner ganzen Vielfalt erleben, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Im Package enthalten ist eine Übernachtung, eine Sonderfahrt auf dem Zugersee inklusive Nachtessen, die Besichtigung der Distillerie Etter oder der Brauerei Baar inklusive Degustation sowie freie Fahrt in Zug mit ÖV und Bergbahn. «Während des Esaf 2019 hatten wir unzählige Gäste, die nur einen Bruchteil dessen erlebt haben, was Zug zu bieten hat», wird Peter Niederberger, Geschäftsführer ad interim von Zug Tourismus, in der Mitteilung zitiert. «Mit dem Esaf-Revival Package sollen die Gäste die vielen schönen Erinnerungen des Esaf 2019 Revue passieren lassen, dabei gleichzeitig Zug neu entdecken und weitere tolle Erinnerungen sammeln.»

Die Herausforderung für Zug Tourismus sei gross, heisst es weiter. Denn man verfüge nicht über die Mittel anderer Tourismusregionen. Mit cleveren Marketingstrategien und vorhandenem Kontaktpotential wie den Schwingfans könne man jedoch mehr herausholen, als mit kostenintensiven breitgestreuten Kampagnen, ist Niederberger überzeugt.