Coronapandemie
Im Kanton Zug können sich jetzt bestimmte Personen unter 65 Jahren impfen lassen

Voraussetzung ist das Vorliegen einer «chronischen Erkrankungen mit besonderer Gefährdung». Eine solche muss von einem Arzt bestätigt sein.

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(bier) Der Kreis der Impfberechtigten im Kanton Zug wird ab sofort erweitert: Laut einer Mitteilung der Gesundheitsdirektion vom Mittwoch dürfen sich auch Personen zwischen 16 und 64 Jahren impfen lassen, die «an einer chronischen Erkrankung mit besonderer Gefährdung» leiden. Zu diesen zählen etwa gewisse Formen von Bluthochdruck, Diabetes oder Herzkreislauf-Erkrankungen. Die chronischen Erkrankungen mit besonderer Gefährdung müssen ärztlich bestätigt und das folgende Attest am Termin der Erstimpfung ausgefüllt vorgelegt werden.

MM_22_Beilage_Attest chronische Erkrankung mit besonderer Gefährdung.pdf

Zudem ruft der Kanton Zug alle Personen über 65 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen mit höchstem Risiko, die noch nicht geimpft sind, dazu auf, sich impfen zu lassen.

Die Anmeldung erfolgt wie gehabt online über die zentrale Impfplattform des Kantons. Wer zu den genannten Personengruppen zählt und sich für eine Impfung bereits angemeldet, aber noch keinen Termin erhalten hat, wird gebeten, sich bei der Hotline des Impfzentrums zu melden (041 531 48 00).

Unterschriebene Impfbescheinigung

Alle geimpften Personen erhalten laut Mitteilung einen ausgedruckten Impfnachweis. Zudem ist ein Eintrag in den Impfausweis (Impfbüechli/Impfkarte) möglich. Personen, welche diesen Eintrag wünschen, sollen ihren Impfausweis jeweils zum Impftermin mitnehmen. Wer bereits geimpft ist und die Impfbescheinigung nachträglich unterschreiben lassen will, oder einen Eintrag ins Impfbüchlein wünscht, kann dazu das Impfzentrum zu den regulären Öffnungszeiten aufsuchen.