Coronavirus

Der Zuger Seniorenverband ruft dazu auf, sich impfen zu lassen

Es gibt nur eine Möglichkeit, der Pandemie wirkungsvoll und nachhaltig die Stirn zu bieten: Schutz durch Impfung. Der Kantonale Seniorenverband (KSVZ) ruft alle Seniorinnen und Senioren auf, sich sobald wie möglich impfen zu lassen.

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(haz) Was für eine herausragende Leistung: Innerhalb eines knappen Jahres haben es Wissenschaft, Industrie und staatliche Behörden in einer beispiellosen Zusammenarbeit geschafft, Impfstoffe gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 zu entwickeln, zu prüfen, zu vertreiben und den Menschen weltweit zur Verfügung zu stellen.

Die Schweiz gehört hier laut Medienmitteilung des Zuger Seniorenverbands zu den Vorreitern. Unser Land kennt keine Notzulassung, also kein abgekürztes Verfahren zur Zulassung einer Impfung. Das Zulassungsverfahren ist gleich wie bei allen anderen Impfungen. Swissmedic, die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte, hat Wirksamkeit und Verträglichkeit der Impfung sorgfältig abgeklärt und den Impfstoff von Pfizer/BioNTech zugelassen. Es handelt sich um die weltweit erste Zulassung in einem ordentlichen Verfahren.

Die Impfung erfolgt zweimal innerhalb von drei Wochen. Der Impfschutz liegt sieben Tage nach der zweiten Impfung bei über 90 Prozent. Gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG werden besonders gefährdete Personen zuerst geimpft. Dazu gehören alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen; in zweiter Priorität dann das Gesundheitspersonal. Die möglichen Nebenwirkungen der Sars-CoV-2-Impfung ähneln jenen der Grippeimpfung.

Zum Start stehen 107'000 Dosen des Impfstoffs zur Verfügung. Die Zentralschweizer Kantone wollen die ihnen zugeteilten Impfdosen gemeinsam bestellen und verteilen. Falls genügend Dosen vorhanden sind, erfolgt der Impfstart bereits am 4. Januar 2021.

Ältere Menschen sollten sich sobald wie möglich impfen lassen

Auch und gerade ältere Menschen sollen sich sobald wie möglich impfen lassen. Das Covid-19-Sterberisiko ist bei der älteren Bevölkerungsgruppe hoch, heisst es in der Mitteilung weiter.

Nicht alle können sich impfen lassen. Menschen mit einen stark geschwächten Immunsystem, Schwangere, Jugendliche und Kinder werden nicht geimpft. Bei Personen, die zu starken allergischen Reaktionen neigen, ist Vorsicht geboten. Alle diese Menschen sind darauf angewiesen, dass sich alle anderen impfen lassen und sie dadurch indirekt schützen.

Alle, die unsicher sind oder Fragen zur Impfung haben, können sich auf den Websites des BAG oder des Swissmedic oder bei ihren Hausärztinnen und Hausärzten informieren.