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CRYPTO VALLEY: ETH Zürich plant Forschungsstelle in Zug

Die Hochschule interessiert sich für die Entwicklung in der Kryptobranche in Zug.
In Zug findet dieses Jahr der erste Blockchain-Wettbewerb der Schweiz statt. Gesucht werden Blockchain-Lösungen für Versicherungen. (Symbolbild ZZ)

In Zug findet dieses Jahr der erste Blockchain-Wettbewerb der Schweiz statt. Gesucht werden Blockchain-Lösungen für Versicherungen. (Symbolbild ZZ)

Der Hype um die Kryptowährung Bitcoin und die Blockchain-Technologie, auf welcher die derzeit stark steigende Kryptowährung basiert, scheint kein Ende zu nehmen. Mittendrin sind dabei Stadt und Region Zug, die sich schon seit über einem Jahr als Crypto Valley positionieren und zahlreiche Firmen aus der Blockchain-Szene anziehen. Nun soll auch die ETH Zürich, die bereits zum Thema Blockchain forscht, interessiert sein an einem intensiveren Austausch mit dem Crypto Valley. Die ETH plane eine Krypto-Forschungsstelle in Zug, berichtete gestern die Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens (SRF).

«In Zug ist eine grosse Dynamik spürbar», so ETH-Präsident Lino Guzzella zu SRF. Er bestätigt, dass die ETH im Gespräch mit Vertretern der Zuger Behörden und der Wirtschaft sei: «Die ETH beabsichtigt, mit Partnern in Zug zusammenzuarbeiten.» Wie diese Zusammenarbeit aussehen werde, will die ETH allerdings noch nicht verraten. Dies sei Gegenstand weiterer Gespräche.

Die Pläne einiger Blockchain-Vertreter sind hingegen schon weit gediehen. So haben die Investmentfirmen Lakeside Partners, Blockhaus und das Krypto-Team des Rechtsberaters MME die Crypto Valley Labs lanciert. Das Ziel: eine Bündelung der stetig zahlreicher werdenden Firmen, die meisten Start-ups, an einem Standort. Bis zu 100 Firmen aus der Kryptoindustrie sollen nach Zug kommen und hier in ein unscheinbares Gebäude beim Bahnhof einziehen. Entstehen soll dort auch ein Krypto-Café.

Weniger begeistert sind die Kantonsräte Karen Umbach (FDP) und Philip C. Brunner (SVP). Sie haben Ende November eine Interpellation eingereicht, in der sie die Frage stellen, ob «der Hype eine Marketingerfindung der Stadt Zug» sei. Und: ob allenfalls «Einnahmen für die Staatskasse generiert» werden könnten oder ob ­es sich bei der ganzen Entwicklung nicht eher um ein hochriskan­tes «Himmelfahrtskommando» handle, dem die Finanzmarktaufsicht Finma in Kürze einen Riegel vorschieben werde. (lb)

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