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Kommentar

Kanton Zug: Crypto Valley und Tradition

Andrea Muff zur Weiterentwicklung des Industriestandorts Zug
Andrea Muff
Bild: skt

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Industrie und Zug: Zwei Wörter, die offenbar zusammengehören. Und an dieser Tradition hält Zug trotz Moderne fest. Zwischen Cryptowährung und Fliessband bewegt sich die Stadt und hält an beiden Welten fest.

Diese Woche öffnete zum einen die erste Zwischennutzung auf dem Areal des geplanten «Technologieclusters» mitten in der Stadt. Zum anderen erwacht der Siemens-Campus in diesen Tagen zum Leben. Der Industriekonzern investierte insgesamt 250 Millionen Franken in den Standort Zug. Dort, wo früher auch die Fabriken von Landis+Gyr standen, gibt es ein neues Bürogebäude, eine neue Fabrik und ein weiteres Gebäude, das einmal die Abteilung Forschung und Entwicklung beherbergen wird. Das markante bisherige Bürogebäude der Siemens beherbergte früher die Landis+Gyr und wird von der Stadt Zug übernommen. Die Verwaltung soll in das Gebäude ziehen.

Neben der Siemens verfolgt auch die V-Zug grosse Pläne: Mit dem «Technologiecluster» soll gar ein neuer Stadtteil geschaffen werden. Auf dem V-Zug-Areal sollen Produktion, Forschung und Entwicklung, Gewerbe und Wohnen vereint werden – auch günstiger Wohnraum ist geplant. Zudem soll die Konzentration der Produktion auch die Ansiedlung von zusätzlichen Industriebetrieben ermöglichen.

Das Projekt überzeugte im Mai auch den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. Das Parlament genehmigte den Bebauungsplan. Dieser liegt nun öffentlich auf. Das Besondere daran: Er ermöglicht eine flexible Planung der insgesamt acht Baufelder und eröffnet damit Möglichkeiten für die Anforderungen der künftigen Nutzer.

Mitten in der Stadt Zug soll die Industrie weiter existieren. Und dies nicht nur in Form von Gebäuden, die an die Industriegeschichte des Kantons erinnern. Doch auch die Geschichte soll nicht verschwinden: Mit Projekten wie jenem auf dem Papieri-Areal in Cham bleibt das industrielle Flair erhalten. Auch die Spinni in Unterägeri oder die «höllischen» Arbeiterhäuser in Baar erinnern an die Industriegeschichte der Ortschaften.

Crypto Valley und Internationalität gehören ebenso zum Kanton Zug wie die traditionelle Industrie, und so ist es erfreulich, dass die Zuger an ihren Wurzeln festhalten – und umso erfreulicher ist es, dass Firmen in den Standort Zug investieren und dies damit goutieren.

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