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CYBERKRIMINALITÄT: Daten der Zugerinnen und Zuger sind gut geschützt

Die Computernetzwerke der Stadt Zug – und auch diejenigen des Kantons und der Gemeinden – sind gegen Hackerangriffe bestens gewappnet. Dies antwortet der Stadtrat auf eine entsprechende Interpellation zweier Grünliberaler.
Die Zugerinnen und Zuger sollten von überraschenden, unerwünschten Mitteilungen aus dem Cyberspace verschont blieben, ist der Stadtrat überzeugt. (Bild: Keystone)

Die Zugerinnen und Zuger sollten von überraschenden, unerwünschten Mitteilungen aus dem Cyberspace verschont blieben, ist der Stadtrat überzeugt. (Bild: Keystone)

Es liegt auf der Hand: Der Tummelplatz für Cyberkriminelle wächst rasant. Durch die zunehmende Digitalisierung und Verlegung von Arbeitsprozessen in virtuelle Netzwerke wird auch die Angriffsfläche für Hacker exponentiell grösser.

Wie es um die Cybersicherheit der Stadt Zug steht, wie sie und ihre Systeme gegen Hackerangriffe aus dem Internet gewappnet sind, was sie tut, um diesbezüglich auf dem Laufenden zu bleiben und Ähnliches wollten zwei Zuger GLP-Gemeinderäte wissen. Stefan W. Huber und David Meyer haben vergangenen Mai eine entsprechende Interpellation an den Stadtrat eingereicht, dessen Antworten nun vorliegen.

Die Frage, ob der Stadtrat von Cyberangriffen auf seine Systeme in den vergangenen Jahren weiss, bejaht er. Es habe sich jedoch nur um kleinere Vorkommnisse gehandelt, welche schnell und ohne sicherheitsrelevante Folgen abgewehrt worden seien. Kleinere Angriffe auf die Informatiksysteme – hauptsächlich auf Mailserver, Webserver und Extranetserver – fänden täglich statt, weiss der Stadtrat weiter, doch seien die Sicherheitsvorkehrungen so hoch, dass diese nie erfolgreich seien – dank mehrstufig geschalteter Firewalls, spezieller Gateways und weiterer Massnahmen ähnlicher Art. Und vor allem dank der Tatsache, dass das gesamte Zuger Netzwerk nur durch eine einzige, gut gesicherte Eintrittsstelle für Daten aus dem Internet ausgestattet sei.

Ständige Verfügbarkeit von Sicherheitspersonal

Ob die Stadt Zug im Falle einer erfolgreichen Cyberattacke ein spezielles Vorgehen habe, wollen die Interpellanten weiter wissen. Sobald ein Virenalarm losgehe, so die Antwort des Stadtrates, würden die notwendigen Massnahmen durch die IT sofort eingeleitet. Ein Rund-um-die-Uhr-Pikettdienst stelle dies jederzeit sicher. Und mit der allgemein wachsenden Bedrohung setzt die Stadt auf mehr Personalressourcen für die Netzsicherheit und verbessert kontinuierlich die entsprechenden Prozesse, wie der Stadtrat weiter antwortet. Sollte nach einer Cyberattacke tatsächlich ein Schadenfall vorliegen, so werde via Strafanzeige die Zuger Polizei involviert, die über eigene Cyberspezialisten sowie Kontakte zur Gefährdungsstelle Melani des Bundes verfügt.

Synergien – gemeinsam ist man stärker

In diesem Zusammenhang fragen die Interpellanten denn auch, was die Stadt Zug unternehme, um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung zu begegnen und ihrer Vorreiterrolle in diesem Bereich gerecht zu werden. Hier setzt die Stadt Zug stark auf Zusammenarbeit mit anderen Informatikorganisationen wie denjenigen des Kantons und der Zuger Gemeinden. Diese Kooperationen würden von Organisationen wie der «Schweizerischen Informatik Konferenz» (SIK) und der «Schweizerischen Städte und Gemeinde Informatik» (SSGI) orchestriert. Und da Daniel Truttmann, Leiter IT Stadt Zug, Vizepräsident der SSGI sowie Delegierter der SIK sei, habe die Stadt Zug dadurch direkten Einsitz in diese wichtigen Gremien. Auch würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laufend geschult und sensibilisiert bezüglich Sicherheitsverhalten.

Viele Daten der Zugerinnen und Zuger – beispielsweise aus den Bereichen Steuern, Finanzen oder der ­Einwohnerkontrolle – befänden sich auf Systemen des Kantons Zug, sagt der Stadtrat weiter. Und diese Systeme befänden sich bezüglich Sicherheit auf dem neusten Stand der Technik und Organisation, stellt der Stadtrat klar. (fae)

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