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Cyrill Gasser erlöst den SC Cham

Der favorisierte SC Cham bekundete sichtlich Mühe, den Tabellenletzten La Chaux-de-Fonds in die Knie zu zwingen. Der 1:0-Siegtreffer fiel erst in der 87. Spielminute.
Martin Mühlebach
La Chaux-de-Fonds Murphy Dimonekene (links) gegen Chams Esat Balaj. (Bild: Maria Schmid (16. März 2019))

La Chaux-de-Fonds Murphy Dimonekene (links) gegen Chams Esat Balaj. (Bild: Maria Schmid (16. März 2019))

Der Chamer Sportchef Marcel Werder sagte vor dem Anpfiff: «Ich bin gespannt, wie unsere Mannschaft mit der Favoritenrolle umzugehen versteht – wie sie dem mentalen Druck Stand zu halten vermag.» Eines muss man dem Team von Trainer Jörg Portmann zugutehalten: «Es übte sich in Geduld, steckte nie auf und glaubte bis zuletzt daran, den Tabellenletzten La Chaux-de-Fonds besiegen zu können. Dass der Treffer von Cyrill Gasser zum letztlich verdienten 1:0-Sieg erst in der 87. Spielminute fiel, ist erklärbar. Die beiden Teams, die sich während der gesamten Partie ineinander verkeilten, leisteten sich auffallend viele Fehlpässe. Jörg Portmann monierte hinterher: «Wir haben zu wenig präzise und zu wenig aggressiv gespielt. Es war nicht mehr und nicht weniger eine Durchschnittsleistung, mit der wir den knappen Sieg eingefahren haben.» Portmann schob nach: «Mit nunmehr 31 Punkten auf dem Konto, sollte der angestrebte Ligaerhalt in trockenen Tüchern sein. Ich denke, dass wir den Rest der Saison beruhigt in Angriff nehmen können.»

Cham vermochte sich nach einer bescheidenen Leistung während der 1. Halbzeit im zweiten Durchgang zu steigern. Doch der Druck nach vorne liess nach wie vor zu wünschen übrig. Und wenn es die nun aggressiver auftretenden Chamer Angreifer bis in den gegnerischen Strafraum einzudringen vermochten, schoben sie den Ball viel zu kompliziert hin und her, um ihn im Tor unterbringen zu können. Nur zwei Zeigerumdrehungen später lagen sich die Chamer Spieler jubelnd in den Armen. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelangte der Ball zu Roman Herger, der das Spielgerät mustergültig für Cyrill Gasser auflegte. Gasser fackelte nicht lange. Er knallte den Ball zum 1:0-Heimsieg ins Tor. Nach dem Abpfiff verriet der Chamer Siegestorschütze verschmitzt lächelnd und übers ganze Gesicht strahlend: «Ich habe schon im Hinspiel in La Chaux-de-Fonds kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 2:1-Auswärtssieg erzielt. Ich erlebte heute sozusagen eine Duplizität der Dinge.»

Der Chamer Sportchef Marcel Werder fasste kurz und bündig zusammen: «Wir haben kein berauschendes Spiel abgeliefert. Aber wir haben nie aufgegeben, bis am Schluss an unsere Fähigkeiten geglaubt. Dafür wurden wir letztlich belohnt.»

Cham – La Chaux-de-Fonds 1:0 (0:0)
Eizmoos. – 350 Zuschauer. – SR Hänggi. – Tor: 87. Gasser 1:0. – Cham: Blättler; Röthlisberger (81. Bender), Niederhauser, Stefanovic, Thöni; Nimi (68. Domingues), Foschini, Balaj (81. Laisa), Gasser; Giampà; Wicht (68. Herger). – La Chaux-de-Fonds: Meneses; Pianaro, Demolli, Tela, Dimonekene; Lolala, Grun, Ocakli, Haouhache (91. Edoh); Gomis (77. Efendi), De Freitas (77. Ewembe). – Bemerkung: 45. Lattenschuss Niederhauser.

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