leserbrief

Da wurden die Hausaufgaben nicht gemacht

Zur Corona-Impfung im Kanton Zug

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Alle haben es gewusst, dass eine Zulassung für die Corona-Impfung unmittelbar bevorstand. Eine professionelle Vorbereitung wäre zwingend angebracht gewesen, so hätte beim Erteilen einer Zulassung der pfannenfertige Plan nur aus der Schublade gezogen werden können. Nein, es wurde einfach eine professionelle Handhabung richtiggehend verschlampt. Am 22. Dezember habe ich unsere Hausärztin betreffend einer Impfung kontaktiert, leider hatte sie keine einzige Information. Kürzlich wurde die Hotline der Corona-Auskunft des Kantons Zug angerufen und wir bekamen eine Mitteilung, dass eine Anmeldung am 1. Januar per Internet möglich sei. Wie geahnt war am 1. Januar keine Aufschaltung vorhanden, diesbezüglich kontaktierte ich nochmals die Hotline und bekam die Antwort, dass erst am 11. Januar im Impfzentrum in Baar (im Spinnerei-Gebäude) eine entsprechende Anmeldung möglich wäre. Wie sollen wir noch eine Übersicht haben, wenn die zuständige Gesundheitsdirektion überfordert ist? Zudem stand in einer Schwyzer Zeitung am 31. Dezember Folgendes: In Zug werden Impfwillige, die keinen Termin ergattern konnten, auf eine Art Warteliste gesetzt. Dies stimmt nach der Auskunftsstelle überhaupt nicht. Die Impfwilligen haben für eine solche Art der Geschäftsführung null Verständnis, da wurden einfach die Hausaufgaben nicht gemacht.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri