Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Das Ägeribad ist mit Gottes
Segen eröffnet

Jung und Alt versammelte sich am Samstagmorgen zur Eröffnungszeremonie des lang ersehnten Ägeribades. Einig waren sich alle: Es ist ein grosser Tag für das Ägerital und seine Zukunft.
Livio Viggiano
Urs Stierli (links) und Jürg Rother segneten das Bad. (Bild: Jakob Ineichen (Oberägeri, 29. September 2018))

Urs Stierli (links) und Jürg Rother segneten das Bad. (Bild: Jakob Ineichen (Oberägeri, 29. September 2018))

Vergangenen Samstag war es endlich soweit: Das Ägeribad konnte nach langjähriger und aufwendiger Planung seine Pforten öffnen. Der Eröffnungsfeier ging viel Vorarbeit voraus, nicht immer waren alle dem Projekt gegenüber zweifelsfrei eingestellt. So gab es auch durchaus schwierige und knifflige Situationen, die es zu lösen galt.

Umso mehr freute es nun Organisatoren und Besucher, dass man die langersehnte Eröffnung feiern konnte. Die Gäste wurden durch die Feldmusik Unterägeri und Harmoniemusik Oberägeri festlich empfangen, man traf sich im Festzelt auf den Bänken: Hände wurden geschüttelt, angeregte Gespräche erfüllten das Zelt mit positiver Energie.

Es begann mit einer Stammtischrunde

Die positive Energie griffen auch die Festredner auf: Die Gemeinderatspräsidenten Pius Meier, Oberägeri, der auch Verwaltungsratspräsident der Ägeribad AG ist und Josef Ribary, Unterägeri, eröffneten mit einem sichtlichen Stolz die offizielle Zeremonie. Die Idee eines solchen Bauprojekts schwirrte schon seit einiger Zeit in den Köpfen vieler umher, nur die Umsetzung wollte bisher nicht klappen. «Der Ursprung dieses Projekts liegt in einer Stammtischrunde, die vor über zehn Jahren gemeinsam im Sportzentrum Ägerital zusammenfand», wusste Josef Ribary zu berichten. Beide Gemeinderatspräsidenten sind sich einig: Das Bad wurde dank der Weitsicht aller Beteiligten und der Bevölkerung realisiert, die Gunst der Stunde erkannten.

Der Architekt der Anlage, Thomas Lothenbach, trat ebenfalls vors Publikum und erzählte von der architektonischen Herausforderung des Projektes. So galt es, ein Gebäudekomplex zu entwerfen, der sich auf eine natürliche Art und Weise ins Dorf einfügen würde. Dies wurde gekonnt realisiert, indem man die Verkleidung mit Holz designte und auch das Grössenverhältnis zu den umliegenden Häusern in ein harmonisches Gleichgewicht brachte. «Als mir jemand sagte, dass man den Komplex von der anderen Seeseite beinahe nicht ausmachen kann, wusste ich, dass es uns gelungen ist, ein einheitliches Dorfbild zu erhalten», erzählte Lothenbach.

Zu guter Letzt schnitten die beiden Gemeinderatspräsidenten das symbolische Band durch und der katholische Pfarrer Urs Stierli segnete mit seinem reformierten Kollegen Jürg Rother das Ägeribad. So konnten die ersten Kinder bereits anschliessend einen wilden Ritt in der neuen Rutschbahn namens Hodel Rodel wagen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.