Darum geht es bei der USR III

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Seit einigen Jahren kritisieren die EU und die OECD die ermässigte Besteuerung von Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften in der Schweiz. Die Un­ternehmenssteu­er­reform III verlangt nun kantonal einen jeweils einheitlichen Gewinnsteuersatz. Aus Angst vor Unternehmensabwanderung haben verschiedene Kantone angekündigt, ihren Gewinnsteuersatz deshalb zu senken, in Zug soll dieser zukünftig 12 statt 14,6 Prozent betragen. Um erwartete Mindereinnahmen zu tilgen, sollen die Kantone höhere Beiträge aus der direkten Bundessteuer erhalten. Zudem beinhaltet die Reform eine Reihe von Steuerabzugsmöglichkeiten (Instrumente) für Unternehmen. Diese Instrumente können die Kantone je nach Bedarf einführen, um als Wirtschaftsstandort weiterhin attraktiv zu bleiben. (cg)