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Das Alte Bahnhöfli in Oberägeri ist definitiv verkauft

Oberägeri verkauft die Liegenschaft für 2,35 Millionen Franken.
Steht unter Denkmalschutz: das Alte Bahnhöfli in Oberägeri.Bild: Stefan Kaiser (5. September 2016)

Steht unter Denkmalschutz: das Alte Bahnhöfli in Oberägeri.Bild: Stefan Kaiser (5. September 2016)

(fg/pd) Das Alte Bahnhöfli hat eine neue Besitzerin: Die Liegenschaft an der Morgartenstrasse 4 in Oberägeri gehört nun definitiv der Steel Construction Technology AG (SCT) aus Unterägeri. Am 7.August wurde der Kaufvertrag unterschrieben. Die Stimmberechtigten befürworteten am Abstimmungssonntag, den 4. März des letzten Jahres, den Verkauf der Liegenschaft an der Morgartenstrasse 4 an die SCT aus Unterägeri zum Preis von 2350000 Franken (mit Unterschutzstellung), beziehungsweise 3870000 Franken (ohne Unterschutzstellung).

Weder sanierungs- noch überwachungsbedürftig

Ende März 2018 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde der Einwohnergemeinde Oberägeri ab und das Alte Bahnhöfli wurde unter Schutz gestellt. Somit war die Höhe des Verkaufspreises definiert.

Die Liegenschaft ist im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Eine in Auftrag gegebene Prüfung ergab jedoch, dass die Liegenschaft weder sanierungs- noch überwachungsbedürftig ist. Am 7. August folgte nun als Abschluss des Verkaufsprozesses die Vertragsunterzeichnung. «Ich freue mich sehr, dass nun der Prozess abgeschlossen ist. Den Verkaufserlös verwenden wir, wie mehrfach kommuniziert, für den Erwerb von neuem Grundeigentum. Diesbezüglich ist jedoch noch nichts spruchreif» so der Gemeindepräsident Pius Meier.

22 neue Arbeitsplätze

Das Unternehmen plant – wie in der Abstimmungsbroschüre aufgezeigt und im Kaufvertrag auch entsprechend festgehalten – die Liegenschaft «Altes Bahnhöfli» zu sanieren und zusätzlich ein neues Gebäude zu errichten. Beide Gebäude wird die SCT vor allem selbst nutzen: Es ist vorgesehen, alle Schweizer Gesellschaften der DSD-Gruppe unter einem Dach zukünftig in Oberägeri als Holdingsitz zu konzentrieren. Dadurch kämen insgesamt 22 Arbeitsplätze nach Oberägeri. Die neue Eigentümerin muss nun innerhalb von zwei Jahren ein bewilligungsreifes Projekt einreichen.

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