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Das Esaf-Schlussgang-Feld wird zum «Königswächter»

Frühzeitig hat sich ein bekannter Berner Künstler das Sägemehl von Kampffeld 7 gesichert. Er will es in eine Skulptur einarbeiten.
Andreas Faessler
In rosa Eimern wurde das Sägemehl des Rings 7 eingesammelt. Es wird zu Kunst verarbeitet.Bild: Maria Schmid (Zug, 25. August 2019)

In rosa Eimern wurde das Sägemehl des Rings 7 eingesammelt. Es wird zu Kunst verarbeitet.Bild: Maria Schmid (Zug, 25. August 2019)

Das Schwingfest inspiriert selbst arrivierte Künstler: Der überregional bekannte Berner Reto Bärtschi (*1971) hat sich bereits im Vorfeld des Zuger Grossanlasses das Sägemehl von Kampffeld 7 gesichert, dasjenige, wo im Schlussgang der Schwingerkönig 2019 hervorgeht. Bärtschis Mission: Das Sägemehl will er im Anschluss in eine grosse Skulptur aus Kunstharz einarbeiten. Eine Skulptur des Typus «Wächter», für welche der Berner Künstler unter anderem bekannt ist. Ein weiteres besonderes Markenzeichen für Bärtschis Aktionen ist die Farbe Rosa, welche sich wie ein roter Faden durch sein Werk zieht. 2011 wurde dem Berner grössere mediale Aufmerksamkeit zuteil, als er den Kirchturm von Attiswli BE vollständig rosa einfärbte.

Rosa dominiert war denn auch seine Aktion gestern in Zug: Bärtschi tauchte nach dem Schlussgang gemeinsam mit rund 15 Helfern in der Esaf-Arena auf und sammelte das Sägemehl mit rosaroten Kübeln ein, um es so für den Abtransport in sein Atelier im Bernischen Wangenried bereitzustellen. Reto Bärtschi ist seit Kindheit ein Fan des Schwingsportes, war in jungen Jahren gar selbst als Schwinger aktiv, auch wenn er dies mehr schlecht als recht beherrschte und stets verlor, wie er selbst sagt. Die Faszination für die Sportart ist geblieben.

Sein Ansinnen ist beim Organisationskomitee des Esaf gut angekommen, man war nach Vorstellung des einzigartigen Projektes offen und bereit, dem Berner Künstler das Sägemehl des mittigen Kampffeldes zu überlassen. Immerhin ist es auch eine Art der Nachhaltigkeit, welche am Esaf 2019 gross geschrieben wird.

Und Reto Bärtschi wäre nicht er selbst, wenn er seine Aktion nicht auch medial festhalten würde: Vom Langenthaler Filmemacher Markus Heiniger wird er den ganzen Prozess bis zur Präsentation des fertigen «Königswächters» dokumentieren lassen. Bereits seit Frühling – als Bärtschi mit seiner Idee beim Esaf vorstellig geworden ist – begleitet ihn der Filmemacher. Es ist angedacht, dass die Dokumentation nächstes Jahr im Fernsehen gezeigt werden soll.

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