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Das Essen für den Chamer Mittagstisch kommt weiter vom Lieferanten

Regional, saisonal, abwechslungsreich, ausgewogen und umweltschonend soll es sein, das Mittagessen für Schulkinder. Für den Chamer Mittagstisch wird seit fünf Jahren in Zürich gekocht – das entspricht trotz der Entfernung allen Erwartungen.
Carmen Rogenmoser
Ausgewogen, gesund und gut soll das Mittagessen schmecken. (Bild: Maria Schmid (Oberwil, 7. September 2017))

Ausgewogen, gesund und gut soll das Mittagessen schmecken. (Bild: Maria Schmid (Oberwil, 7. September 2017))

Was in Baar nicht klappte, funktioniert in Cham sehr gut: Das Essen für den Mittagtisch wird von einem ausserkantonalen Unternehmen geliefert. In Baar musste der Vertrag mit der Schneider Gastro GmbH, die ihren Sitz in Belp hat, kürzlich nach rund einem halben Jahr aufgelöst werden. Seither sorgt die Zuwebe für das Mittagessen der Schulkinder. Der Vertrag wurde nun verlängert, wie bekannt wurde. In Cham hingegen ist man mit den Leistungen der SV Schweiz AG und ihrem Angebot «Meals for Kids» sehr zufrieden. Trotzdem war der Auftrag nun öffentlich ausgeschrieben.

Der Grund: Der Vertrag läuft Ende 2018 aus. «Die Vergabe eines neuen Cateringauftrags musste die Einwohnergemeinde Cham aufgrund des Volumens von Gesetzeswegen öffentlich ausschreiben», erklärt Philip Fuchs, Rektor der Schule Cham, auf Nachfrage. Der Mittagstisch kostet die Gemeinde rund 210 000 Franken im Jahr. Ein Betrag, der unter das Submissionsgesetz fällt. «Die sogenannte Submission im offenen Verfahren erfolgte im Frühjahr», erklärt Fuchs. Verschiedene Zuschlagskriterien wurden für die Submission festgelegt: Die Qualität des Essens und der Preis wurden mit 45 Prozent beziehungsweise 50 Prozent fast gleich hoch gewichtet. Die restlichen 5 Prozent der Beurteilung gelten den garantierten Lieferzeiten. Dabei konnte die SV Schweiz Group wieder überzeugen, was ihn sehr freue, so der Rektor. «Die SV Schweiz AG wird das Catering im neuen Jahr nathlos und in bewährter Qualität weiterführen.» Das Unternehmen werde die Lieferungen nun sicher bis Ende 2021 weiterführen.

Verpflegung für 180 Schulkinder

Durchschnittlich 180 Chamer Schulkinder werden im Rahmen der modularen Tagesschule täglich mit einem Mittagessen versorgt, dies an den Standorten Hagendorn, Kirchbühl, Städtli 1 und Städtli 2. «Die individuell ausgewählten Mahlzeiten werden zwei Mal pro Woche von Dübendorf nach Cham geliefert und vor Ort schonend erwärmt», erklärt Rektor Fuchs. Das geschieht im sogenannten «Sous-vide»-Verfahren. Dabei werden die Speisen in einen Kunststoffbeutel eingeschweisst und vakuumiert. Vor dem Verzehr werden sie bei niedriger Temperatur wieder erwärmt. Dazu stehen an den Standorten in Cham grosse Kombi-Steamer zur Verfügung. «Dank dieses Verfahrens wird eine hohe Qualität des Essens sichergestellt», sagt Philip Fuchs.

«Vitamine, Nährstoffe und Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Farbe und Konsistenz bleiben erhalten», heisst es von Seiten der SV Schweiz AG, die ebenfalls froh ist den Zuschlag erneut erhalten zu habe. Zudem stammen 90 Prozent der Zutaten aus der Schweiz. Das Unternehmen engagiert sich mit dem Programm ONE TWO WE «Meals for Kids – Gemeinsam für Klimaschutz» auch für die Umwelt. «Wir legen den Fokus darauf, die Umweltbelastung entlang der Wertschöpfungskette transparent zu machen und wo immer möglich zu reduzieren», scheibt Manuela Stockmeyer, Kommunikationsverantwortliche. Der Mittagstisch in Cham könne in den Tourenplan der Region Zug integriert werden, so dass es zu keinen zusätzlichen Mehrkilometern komme. Beim Angebot richte man sich hauptsächlich nach regionalen und saisonalen Kriterien. Rund 4500 Kinder pro Tag werden an über 120 Standorten in der Deutschschweiz von der SV Schweiz Gruppe verköstigt.

Die Zusammenarbeit funktioniert

«Der Gemeinderat freut sich, dass die SV Schweiz AG grossen Wert auf frische Zutaten, die mehrheitlich aus der Schweiz kommen, auf hohe Qualität im Allgemeinen und einen nachhaltigen Umgang mit allen Ressourcen legt», sagt der Chamer Gemeinderat und Schulvorsteher Beat Schilter. Zudem seien Abläufe und Logistik gut eingespielt und die nötige Infrastruktur sei vorhanden. Die Zusammenarbeit funktioniere gut. «Das Unternehmen ist offen für Rückmeldungen der Standortleitungen.» Reklamationen aus der Bevölkerung habe es bisher keine gegeben.

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