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Heilsarmee zieht nach Cham um

Bis im September hat die Heilsarmee in Steinhausen einen Treffpunkt betrieben. Das Angebot wird nun in Cham weitergeführt bis mindestens Ende 2019.
Vanessa Varisco
Bild von der Eröffnung des alten Treffpunkts in Steinhausen im März 2018.(Zuger Zeitung: Maria Schmid)

Bild von der Eröffnung des alten Treffpunkts in Steinhausen im März 2018.
(Zuger Zeitung: Maria Schmid)

Am 24. Oktober öffnete der «Treffpunkt» der christlichen Bewegung Heilsarmee Schweiz seine Tore an der Johannisstrasse 5 in Cham. Auf einer Fläche von 120 Quadratmetern befindet sich einerseits ein Brockenhaus und andererseits eine kostenlose Sozialberatungsstelle sowie das Angebot der psychologischen Beratung.

Die Kombination von kleinem Brocki, Café und Beratungsstelle, betrieben von der Heilsarmee, ist bisher in der Schweiz einzigartig. «Wir möchten ein Treffpunkt für Begegnungen aller Art sein, wo sich Menschen kennen lernen und gegenseitig helfen können», erklärte Projektleiter Othmar Wyss gegenüber der «Zuger Presse». Zu diesem Zweck werden im dort angelegten Café «Kost-Bar» gratis Getränke ausgeschenkt und auf Wunsch können in den Räumlichkeiten Tauschbörsen, Kurse oder andere Anlässe durchgeführt werden. Auch können Termine bei den Beratungsstellen vereinbart werden.

Keine Konkurrenz für bestehende Angebote

Damit wolle man jedoch bestehende Angebote nicht konkurrenzieren – vielmehr handle es sich um subsidiäre Hilfe. «Wir ergänzen das bestehende Angebot des Kanton Zugs und der Gemeinde Cham und werden Besucher zudem auf diese Fachstellen hinweisen. Wir bieten einen einfacheren Zugang und möchten Mauern abbauen», so der Projektleiter. Das Angebot der Beratungsstellen sei vielfältig. «Von der Lebensberatung über das Aufarbeiten von Traumata bis zur psychologischen Begleitung – ich bin für alle da», führt die psychosoziale Beraterin Dorothea Weber-Linder aus, mit welcher die Heilsarmee zusammenarbeitet. Wirtschaftliche Beratungen würden von Projektleiter Othmar Wyss durchgeführt.

Zum Hintergrund: Vor einiger Zeit vermachte eine Zuger Privatperson der Heilsarmee Schweiz eine Million Franken, aus der ein gemeinnütziges Projekt für die Zuger Bevölkerung aufgebaut werden sollte. Mit diesem Geld wurde im März dieses Jahr der Steinhauser Treffpunkt eröffnet, welcher ebenfalls Café, Brockenhaus und Beratungsstelle verband. Dieses Angebot habe gut Anklang gefunden – durchschnittlich hätten etwa 40 Leute den Treffpunkt besucht, wie der dortige Projektleiter Paul Mori ausführte. Allerdings war der Standort befristet, da das Rathaus bald saniert wird. Deshalb schloss dieser Heilsarmee-Treffpunkt im September 2018. «Wegen des Legats und da unser Pilotprojekt in Steinhausen gut anlief, machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Standort und wurden in Cham fündig», schilderte Mori die Gründe für die Weiterführung des Projekts.

Auch die Nutzung in den Chamer Räumlichkeiten ist befristet – sodann bis Ende 2019. Was allerdings nicht heisst, dass dann erneut ein Umzug bevorstehen muss. «Wenn das Angebot gut genutzt wird, besteht durchaus die Möglichkeit, es auch längerfristig in Cham zu betreiben», so Wyss.

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