Leserbrief

Das ist alarmierend

Zur Zuger Praxis, bei Polizeimeldungen die Nationalitäten der Täter nicht zu nennen

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Die Zuger Regierung, die CVP, FDP, ALG und SP weigern sich, bei Polizeimeldungen die Nationalitäten der Täter zu nennen. Einige wenige der 28 Prozent in Zug ansässigen Ausländer sind für 55 Prozent der im Kanton Zug verübten Straftaten verantwortlich. Die Zuger Regierung und die Mitte-links-Mehrheit im Kantonsrat weigert sich, diese Tatsache beim Namen zu nennen, obwohl die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten empfiehlt, bei Polizeimeldungen das Alter, das Geschlecht und die Nationalität der Straftäter zu nennen. Der Kanton Zug übt sich in Zensur und weist die Polizei an, auf den Social-Media-Plattformen selektiv und intransparent zu informieren. Eine korrekte und ausgewogene Information der Bevölkerung wird so systematisch verhindert – das ist alarmierend.

Die SVP setzt sich für eine korrekte und transparente Information der Bevölkerung ein . Es darf nicht sein, dass die Bevölkerung über bestehende Probleme falsch informiert wird.

Thomas Werner, Kantonsrat SVP, Unterägeri