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Leserbrief

Das ist Täterschutz à gogo

«Gewalttäter präventiv einsperren», Ausgabe vom 31. August

Dass die Bundesrichter dem kriminell-gefährlichen Pyro-Werfer von Luzern strafmilderndes Unrechtsbewusstsein zubilligten, ist skandalös. Lassen Sie sich das auf der Zunge vergehen – übersetzt heisst das: Das Unrechtsbewusstsein von Idioten verharmlost grundsätzlich jede Strafe und damit jedes Delikt. Damit werden Nachahmer geradezu animiert. Just in derselben Zeitung bestätigt die höchste Polizistin der Schweiz zum Thema Morde an Frauen die traurige Tatsache, dass «der Datenschutz für die Täter höher gewichtet wird als das Schutzbedürfnis der Frauen». Das ist doch pervers, liebe Richterinnen und Richter. Und sie fordert zu Recht «mehr Opferschutz und weniger Täterschutz».

Da spricht sie einerseits allen Opfern, und ganz sicher der Mehrheit der Menschen in diesem Land, aus dem Herzen. Politik und Verwaltung: Seht endlich ein, dass dringender Handlungsbedarf besteht! Dass beim Fussball immer wieder Idioten Spiele und Menschenleben gefährden, Fan-Vandalen ganze Eisenbahnwaggons zerstören, Betriebsstörungen verursachen und die nötigen Polizeieinsätze bisher immer durch uns Steuerzahlenden bezahlt werden mussten, ist skandalös genug und nicht länger tolerierbar. Wie tröstlich dagegen sind doch die Schwingfeste: Sie sind praktisch frei von Gewalttätern, weil sich Idioten dort gar nicht hingetrauen.

Ueli Krasser, Hagendorn

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