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Stadtzuger Strandbäder könnten behindertengerechter sein

Fragen zu den Stadtzuger Strandbädern führten an der Sitzung des Grossen Gemeinderats Zug (GGR) vom 4. Juni zu einer höchst interessanten Diskussion.
Charly Keiser

Ende Januar stellte die SVP-Fraktion einen Strauss von Fragen zu den Stadtzuger Strandbädern an den Stadtrat. Philip C. Brunner dankte im Namen der Interpellantin für die «interessante Antwort und die vielen Zahlen». Leider sei aber nirgends eine Totalsumme ersichtlich, welche die jährlichen Kosten beziffert, die die Stadt für die Strandbäder aufwende. Fünf Franken koste der Eintritt bei den kostenpflichtigen Bädern in den Gemeinden des Kantons Zug. «Und wenn ich die Kosten zusammenzähle, komme ich für 2018 auf 400 000 Franken, die die Stadt für unsere drei Bäder bezahlt.» Da deren Belegungszahlen bei rund
90 000 Besuchern totalisiere, sei der Betrag von fünf Franken pro Eintritt, den die Stadt den Einwohnerinnen und Einwohnern, aber auch den Besuchern offeriere, in etwa gleich, wie die Eintrittsgebühr in besagten Bädern.

Den Vierhunderttausend-Franken-Beitrag der Stadt findet Brunner «absolut vertretbar», diese müssten aber bei der Diskussion um Zentrumslasten in Erwägung gezogen werden.

Fehlende Behindertengerechtigkeit

Die CVP nehme die Antwort positiv zur Kenntnis, begann Manuela Leemann ihr Votum und begrüsste die «offenen Bäder, die eine ganz andere Atmosphäre hätten als geschlossene». Leemann wies darauf hin, dass keines der drei Zuger Gratisbäder behindertengerecht ausgestattet sei. So weise zwar das Strandbad ein Behinderten-WC auf, eine Dusche und Liege fehle aber. Zudem sei die Parkplatzsituation im Brüggli unbefriedigend, ergänzte Leemann. Sie forderte den Stadtrat auf, diesbezüglich etwas zu unternehmen.

Stadtrat Karl Kobelt konterte den Vorwurf von Brunner, der in seinem Votum die kalte Enteignung der Oeschwiese beklagte. «Wir haben vom Bundesgericht Recht bekommen, waren geduldig und unser Angebot war fair. Das ist überhaupt keine kalte Enteignung der Oeschwiese.» (kk)

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