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Das Magische im Alltäglichen: Eine Zuger Musikerin fängt die Morgendämmerung ein

Die Zuger Musikerin Ay Wing und ihr Team veröffentlichten am 13. September ein Musikvideo der ganz besonderen Art.
Riccardo Cicchetti
Ay Wing, mit bürgerlichem Namen Alexandra Landtwing. (Bild: PD)

Ay Wing, mit bürgerlichem Namen Alexandra Landtwing. (Bild: PD)

Der Übergang von Nacht zu Tag hat etwas Magisches und geschieht innert weniger Minuten. Sichtbar gemacht haben dies die Zuger Neo-Soul-Musikerin Ay Wing und ihr zwölfköpfiges Team im neuen Musikvideo «Fortunes», welches heute erschienen ist. Es ist schon ihr nächstes Werk, nachdem der vor zwei Wochen veröffentlichte Song «Orange Dreamer» veröffentlicht wurde, der bereits über 100000 Streams auf Spotify zählt.

Ein Musikvideo ist aber eine neue Herausforderung. «Filmemacher Steve Glashier hat mich auf Instagram angeschrieben und mich gefragt, ob ich Interesse an einem Musikvideo habe. Natürlich habe ich sofort zugesagt und begonnen, das Team zusammenzustellen», sagt Ay Wing, die mit bürgerlichem Namen Alexandra Landtwing heisst. Zusammen hätten sie sich dann dazu entschieden, den Übergang von der Nacht in den Tag festzuhalten. «Es gibt nur wenige Minuten in der Morgendämmerung, in denen die Stimmung einfach magisch ist. Wir wussten, dass wir nur diese kurze Zeit zwischen Nacht und Tag haben, um das perfekte Licht einzufangen», sagt der Filmemacher Steve Glashier. Das heisst, in diesen Minuten musste alles stimmen. Das Kamerateam, die Musiker, der Lichtdesigner, der Tontechniker, die Helfer – alle gehen das Risiko der Gegenwart ein. Wenn Fehler passieren, werden sie im Video sichtbar sein. Auch eine Herausforderung seien Wellen, Wind und Wetter – schliesslich sei das ganze Team auf dem Wasser.

Neues Musikprojekt bereits in Planung

Doch wieso haben sie sich für Seelisberg entschieden? «Es liegt im Herzen der Schweiz und ist ein idyllisches Örtchen. Wir hatten auch mit anderen Orten Kontakt, haben uns dann aber für Seelisberg entschieden.» Das Musikvideo wurde ziemlich genau vor einem Jahr aufgenommen. Wing erinnert sich genau: «Wir hatten sehr wenig Zeit. Als der Zuger Toningenieur Andri Urfer die Kabel durchs Wasser zog, wurde mir schon mulmig – ich dachte, hoffentlich geht nichts schief und wir kommen lebend aus dieser Aktion wieder heraus.»

Die Atmosphäre während der Aufnahmen wird auch Toningenieur Urfer lange in Erinnerung bleiben: «Als Steve Glashier, der Filmemacher, uns das Lichtzeichen für die Aufnahme gab, wussten wir alle, wir müssen jetzt alles geben. Da war eine ganz besondere Anspannung, und ich hatte das Gefühl, alle waren absolut präsent und im Moment. Es war magisch.» Heute nun erscheint das Video auf Youtube und das ganze Team um Wing hofft auf einen ähnlichen Erfolg, wie «Orange Dreamer» gehabt hat.

Es sei bereits ein neues Projekt geplant. «Es wird sich um eine Trilogie handeln, die ich wieder zusammen mit Glashier produzieren werde», sagt Wing. Momentan würden sie sich in der Planungsphase befinden und nach einem geeigneten Ort suchen. Mehr wolle sie aber noch nicht verraten.

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