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Neues Naturdetektivlabor in
Cham eröffnet

2017 gehörte der Verein Zukunft Kinder (ZuKi) zu den Gewinnern des Jubiläumswettbewerbs der ZugerKB. Ein Jahr später hat er nun sein Projekt vollständig realisiert.
Vanessa Varisco
Im neuen Labor gibt es für kleine Naturdetektive viel zu entdecken.(Bild: Werner Schelbert)

Im neuen Labor gibt es für kleine Naturdetektive viel zu entdecken.
(Bild: Werner Schelbert)

Im Teuflibach umgeben von Biotopen, Wiesen und Wäldern, in der Nähe der Lorze steht nun nach einem Jahr intensiver Planungs- und Gestaltungszeit ein Naturdetektivlabor. Einige Stufen führen ins Innere des Bauwagens, helles Holz ist an den Wänden und an jeder Ecke gibt es für neugierige Naturdetektive etwas zu entdecken. So steht das Projekt unter dem Motto «Auf die Plätze, Forschen, Los!» und lädt die Kinder dazu ein, Natur und Umwelt selber zu erforschen. Bereits an der Einweihungsfeier nehmen die vielen Kinder alles genau unter die Lupe und in die Hände. Die ausgestellten Schädel oder Felle dürfen angefasst, gewendet, auf und zu geklappt werden; doch auch zum riechen und lesen gibt es einiges im liebevoll gestalteten Naturdetektivlabor. «Alle Sinne werden angesprochen in unserem Labor, so können die Kinder eigene Erfahrungen mit der Natur machen und diese besser in Erinnerung behalten», erklärt Maralina Arslan-Bobst, die für den fachlichen Teil des Labors zuständig ist. Zum Naturdetektivlabor gehört weiter ein Lehrmittel, welches in zwanzig Lektionen durch die Hauptthemen Erde, Luft, Wasser und Feuer führt.

Natur hautnah erleben

«Die Planung und Umsetzung war eine Berg- und Talfahrt, aber es ist auf jeden Fall ein tolles, lohnenswertes Projekt», verrät Sha Ackermann, welche die bauliche Leitung innehatte. Mit Hilfe von jungen Schreinern und Zimmermännern und dank dem Jubiläumspreis der Zuger Kantonalbank wurde aus dem alten Bauwagen ein einladendes Labor. «Die Umsetzung hat viel Arbeit beinhaltet und ist letzten Endes sensationell gelungen», berichtet Sha Ackermann mit einem zufriedenen Blick auf den Bauwagen im Teuflibach und Maralina Arslan-Bobst fügt an: «Wir sind stolz auf das Endprodukt und haben ein Jahr Vollgas dafür gegeben.»

Das scheint sich gelohnt zu haben, innerhalb kürzester Zeit nehmen die Kinder an der Einweihung den Bauwagen in Beschlag, erkunden ihn neugierig und erleben Natur hautnah. Sogar Mikroskope haben im Labor ihren Platz gefunden und bieten künftig Naturdetektiven oder Schulklassen die Möglichkeit, einen anderen Blick auf eigens hergestellte Präparate zu werfen. Zur Ausstattung gehört weiter eine Bibliothek mit Naturkinderbüchern, verschiedene Gläser mit beispielsweise Haselnüssen oder Holunder gefüllt, zum riechen und bestaunen. Erleben und entdecken dürfen die Kinder die Natur, statt nur darüber zu lesen im Naturdetektivlabor, eintauchen in die Welt der Tiere und Pflanzen dank kreativen Ideen und grossem Engagement des Projektteams.

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