Das neue Agglomerationsprogramm liegt vor: Die Bevölkerung soll sich nun einbringen

Das Agglomerationsprogramm 4. Generation liegt vor. Die öffentliche Mitwirkung startet heute.

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(mua) Der Kanton Zug erarbeitet derzeit zusammen mit den Einwohnergemeinden das Agglomerationsprogramm Zug 4. Generation. Nun soll sich die Bevölkerung zum Programm äussern: Heute Freitag startet die öffentliche Mitwirkung und dauert bis am 28. September. Eine Teilnahme am Agglomerationsprogramm des Bundes ermöglicht die Mitfinanzierung von Verkehrsinfrastrukturen in der Agglomeration Zug durch den Bund von bis zu 50Prozent, falls sie dessen Anforderungen entsprechen, ist einer Medienmitteilung der Zuger Baudirektion zu entnehmen.

Die bisherigen Zuger Agglomerationsprogramme erhielten vom Bund an verkehrliche Massnahmen finanzielle Beteiligungen von 35 bis 40 Prozent zugesprochen. Davon profitierten laut Baudirektion Projekte wie beispielsweise die 1. Teilergänzung der Stadtbahn Zug, die Nordzufahrt Zug, das Bustrasse Steinhausen Sumpf, die S-Bahnhaltestelle Steinhausen Rigiblick und einige Ausbauten von Fuss- und Velowegen.

Verschiedene Massnahmenpakete

Die Schwerpunkte des aktuellen Zuger Agglomerationsprogramms beinhalten keine Grossprojekte, sondern Massnahmenpakete in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Fuss- und Veloverkehr sowie Aufwertung und Sicherheit von Strassenräumen und neun Einzelmassnahmen im Umfang von rund 132 Millionen Franken. Diese Projekte sollen im Bauzeithorizont 2024 bis 2027 umgesetzt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Nun sei die Zuger Bevölkerung eingeladen, ihre Vorschläge und Anregungen zum Entwurf des Agglomerationsprogramms Zug 4. Generation einzubringen. Der Bericht ist auf der Website des Amts für Raum und Verkehr unter www.zg.ch/agglomerationsprogramm ersichtlich. Er kann zudem während der Bürozeiten beim Amt für Raum und Verkehr, Aabachstrasse 5, 3. Stock, in Zug eingesehen werden.

Eingaben können bis spätestens Montag, 28. September, per E-Mail mit dem Betreff «AP Zug 4G» an info.arv@zg.ch oder per Post an das Amt für Raum und Verkehr, Stichwort: «AP Zug 4G», Postfach, 6301 Zug einreicht werden. Die Eingaben fliessen laut Medienmitteilung der Baudirektion in die Überprüfung des Agglomerationsprogramms Zug 4. Generation ein. Es wird anschliessend dem Regierungsrat zum Beschluss unterbreitet und voraussichtlich Anfang 2021 beim Bund eingereicht.