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Das Projekt Chriesi führt vom Zuger Bahnhof zum See

Am Mittwoch wurde das Siegerprojekt des Wettbewerbs für eine Neugestaltung der Alpen- und Gotthardstrasse vorgestellt. Mit dem neuen Konzept soll auch eine Temporeduktion einhergehen.
Andrea Muff
Die Alpenstrasse soll zur Begegnungszone werden. Visualisierung:PD

Die Alpenstrasse soll zur Begegnungszone werden. Visualisierung:PD

Eine stark befahrene Kreuzung beim Bahnhofsplatz, ein kleiner Kiosk und ein grosser Parkplatz hinter dem Coop-City-Gebäude: Die Gestaltung der Achse vom Bahnhof zum See hat noch Luft nach oben. Dass dem so ist, zeigen auch die Ergebnisse des von der Stadt Zug lancierten Projektwettbewerbs zur Neugestaltung Alpen- und Gotthardstrasse sowie der Pilatus- und der Erlenstrasse.

Mit Ort werde in diesem Projekt angemessen umgegangen

Acht Teams wurden eingeladen, im Hinblick auf die Sanierung der Alpen- und Gotthardstrasse, ihre Ideen vorzustellen. In die engere Auswahl kamen deren vier. Gestern Abend wurde die Plakatausstellung auf dem Nicoleplatz zwischen dem kleinen Kiosk und der Kreuzung Alpen- und Gotthardstrasse eröffnet und das Siegerprojekt vorgestellt. Das erstplatzierte Konzept heisst «Chriesi» und stammt vom Team bbz Bern GmbH und Büro Dudler. Das Konzept habe rundum überzeugt, sagte der Stadtarchitekt Christian Schnieper. «Es bringt die Themen Aufenthaltsqualität und Verkehr zusammen», erklärte der Vorsitzende des Preisgerichts weiter. So sieht es auch Patrick Altermatt. Der Landschaftsarchitekt war Mitglied des Fachpreisgerichtes. «Bei diesem Projekt wurde angemessen und adäquat mit dem Ort umgegangen», sagte Patrick Altermatt bei der Präsentation.

«Das Projekt integriert sich ins Stadtgefüge.» Bereits bei der Lancierung des Projektwettbewerbs deutete die Stadt an, dass auch eine Temporeduktion ein Mittel zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität sein könnte. Beim Siegerprojekt ist nun eine Begegnungszone im ganzen Perimeter angedacht. «Das Konzept ist aber so flexibel, dass auch eine Tempo-30-Zone funktionieren würde», sagte Christian Schnieper.

Mit Lichtsignalanlagen in der Gotthardstrasse und am Bundesplatz erfolgt die Busbevorzugung in der Alpenstrasse, sodass die Busse taktgenau fahren können, heisst es im Projektbericht zu den Siegern. Ebenfalls angedacht ist ein sogenannter Mehrzweckstreifen in der Mitte der Fahrbahn, der ein sicheres Queren für Fussgänger ermöglicht, ohne den Verkehr zu behindern. «Alle Konzepte wurden einer Verkehrssimulation unterzogen», versicherte Patrick Altermatt. Und alle hätten funktioniert. Als verbindendes Element vom Bahnhof zum See, also der Alpenstrasse entlang, schlägt das Siegerteam das Pflanzen von Zierkirschen vor.

Umsetzung 2020/21

Das Projekt zur Neugestaltung der Alpen- und Gotthardstrasse sei bewusst von der Umgestaltung des nördlichen Bundesplatzes getrennt worden, so Stadtarchitekt Schnieper. Die Umgestaltung des jetzigen Parkplatzes werde voraussichtlich im Frühling 2019 zum Thema. Die Neugestaltung der Strassen hat Vorrang, da diese saniert werden müssen. Während zweier Wochen sind die acht Wettbewerbsprojekte auf dem Nicoleplatz ausgestellt. Allfällige Verzögerungen ausgenommen, würde die Umsetzung des Projekts 2020/21 erfolgen.

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