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Das Restaurant Rütli in Muri bleibt, wie es ist

Im Schöpfli des «Rütli» werden ein Coiffeursalon sowie zwei Gästezimmer realisiert. Für das Restaurant sind vorerst keine Veränderungen geplant.
Eddy Schambron
Wirtin Marianne Haller und ihr Mann Thomas Haller vor dem Restaurant Rütli in Muri. (Bild: Eddy Schambron)

Wirtin Marianne Haller und ihr Mann Thomas Haller vor dem Restaurant Rütli in Muri. (Bild: Eddy Schambron)

Keine Bange: Eines der bekanntesten Murianer Restaurants, das «Rütli» an der Vorderweystrasse, bleibt, wie es die Gäste lieben, auch wenn eine erteilte Baubewilligung anderes vermuten lässt. Die «Umnutzung und Umbau von Restaurant in Coiffeursalon und Bed & Breakfast», wie von der Gemeinde publiziert wurde, beinhaltet nur eine Umnutzung des Schöpfli, ein multifunktional nutzbares Gebäude neben dem Restaurant.

«Natürlich müssen wir uns Gedanken machen, wie die Zukunft des ‹Rütli› aussieht», sagt Thomas Haller, «unsere Kinder wollen nicht weiterwirten». Vorerst aber geht es nur darum, im Schöpfli zwei Gästezimmer einzurichten. Ausserdem wird Bettina Köchli, die mit ihrem Coiffeursalon den Standort Marktstrasse 9 wechseln muss, hier ihren neuen Salon einrichten.

Weiterer Ausbau nicht ausgeschlossen

Die Umnutzung ist auch ein Test. «Wenn Bed & Breakfest läuft, können wir uns in etwa fünf Jahren auch ein entsprechendes Modell mit sechs bis acht Zimmern für das Rütli vorstellen», erklärt Haller, «auch in Kombination mit einem Café. Aber das ist jetzt noch Zukunftsmusik.» Heute bleibt das Restaurant Rütli bekannt für seine Gemütlichkeit und seine gutbürgerliche Küche. Wirtin Marianne Haller setzt besonders auf saisonale und regionale Produkte.

In einem ersten Schritt wird nun der Coiffeursalon realisiert, indem auf das bestehende Sitzungszimmer im Schöpfli verzichtet wird. Die Gästezimmer mit je einer Nasszelle werden so konzipiert, dass ohne viel Aufwand daraus eine Zweieinhalbzimmer-Wohnung gemacht werden könnte, sollte Bed & Breakfest nicht funktionieren. «Wir sind allerdings überzeugt, dass ein grosses Bedürfnis nach diesem Angebot besteht», unterstreicht Thomas Haller.

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