Das Schicksalsgesetz wirkt wie ein Bumerang

Zu den Feuerwerken

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Jahr für Jahr gibt es Leserbriefe in der «Zuger Zeitung», die darum ersuchen, auf Feuerwerke zu verzichten, am 1. August, bei Seefesten und am 31. Dezember, und erklären ausführlich warum. Und die Argumente sind plausibel. So auch jetzt wieder im Zusammenhang mit dem Zuger Seefest 2019 durch Ulrich Schobinger, Zug. Und sie bewirken nichts. Es fehlt einfach bei den zuständigen Stellen – auch Gemeinden, Kantonen, Staaten – und den Festteilnehmern die Einsicht, dass wir uns auch Feuerwerke wegen der Schadstoffe, die sie freisetzen, nicht mehr leisten können. Da viele in den Seen oder im Meer stattfinden, ist es eine Frage der Zeit, bis wir die Folgen auf dem Teller haben und durch das Verspeisen von Fisch in uns einlagern und als Folge davon das Gesundheitswesen noch mehr belasten. Wann werden wir endlich erkennen, dass Egoismus immer nur zerstört?

Wir machen so vieles falsch, es ist entsetzlich! Allen, die glauben, den Scherbenhaufen, den sie den nachfolgenden Generationen hinterlassen, werde sie ja nicht mehr treffen, weise ich auf das Schicksalsgesetz hin, das unerbittlich wie ein Bumerang wirkt. Sogar Jesus Christus hat darauf hingewiesen, allerdings in einem anderen Zusammenhang, aber was er sagte, erklärt die Wirkung des Schicksalsgesetzes: «Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Mass ihr messt, wird euch zugemessen werden.» (Matthäus 7, 1–2)

Gotthard Ritter, Hünenberg See