Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Das Schwing- und Älplerfest jederzeit 360 Grad im Bild

Das Unternehmen AVS-Systeme aus Hünenberg installiert für das Esaf fünf mobile Videoüberwachungseinheiten.
Nils Rogenmoser
Andreas Lustenberger von der Firma AVS aus Hünenberg mit dem mobilen Überwachungssystem. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 21. August 2019)

Andreas Lustenberger von der Firma AVS aus Hünenberg mit dem mobilen Überwachungssystem. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 21. August 2019)

Auch wenn Schwingsport-Fans in der Regel als anständig und freundlich gelten, will die Gewährleistung der Sicherheit auf einem derartig grossen Gelände wie dem des Esaf (Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest) gut überdacht sein. Die Lösung, die das Esaf-OK und die Medientechnik-Firma AVS mit Sitz in Hünenberg gefunden haben, ist sowohl flexibel als auch praktisch. An fünf gewählten Standorten auf dem Gelände – unter anderem auch beim Zeltplatz – sollen die mobilen Überwachungseinheiten während des Wochenendes zum Einsatz kommen.

Auf einem Anhänger und versorgt mit Strom lassen sich die an einer Stütze montierten 360 Grad-Kameras nach oben ausfahren und das Gelände dadurch weiträumig abfilmen. Andreas Lustenberger, Sales Manager Control Room bei AVS sowie verantwortlich für den Einsatz der Installationen am Esaf, hat am Mittwochnachmittag eine Überwachungseinheit an der Allmendstrasse einsatzbereit gemacht.

Bereits an der Streetparade im Einsatz

Obwohl die Einheiten eher unauffällig wirken, können sie sich den Blicken einiger neugieriger Passanten nicht entziehen. Lustenberger: «Für den Aufbau brauchte ich rund 15 bis 30 Minuten. Unsere Einheiten sind nicht nur flexibel einsetzbar und einfach zu bedienen – sie sind auch bereits an mehreren Grossanlässen wie etwa der Streetparade erfolgreich zum Einsatz gekommen. Auch dank solcher vorzuweisenden Erfahrungen hat das Esaf-OK uns Mitte 2018 wohl mit dieser Aufgabe betraut.» Obwohl mobile Überwachungseinheiten nicht das Hauptmetier des Unternehmens seien, habe man durch das Vermieten und Verkaufen solcher einen beliebten und lukrativen Vereinszweig aufbauen können, so Lustenberger abschliessend.

Das Prinzip, wie Ordnung und Sicherheit mit Hilfe der fünf Einheiten gewährleistet werden sollen, ist gleichermassen simpel und effizient. Die Aufnahmen werden nämlich direkt ins provisorische Sicherheitszentrum bei der Freiwilligen Feuerwehr Zug sowie zur Polizei weitergeleitet, welche sich dadurch ein Gesamtbild der Situation verschaffen können. «Selbstverständlich kann die totale Sicherheit nicht garantiert werden – dass wir auf diese Weise Hand in Hand mit dem Resort Sicherheit Esaf und der Polizei arbeiten können, ist aber sicherlich optimal», sagt er. Die Sicherheitsverantwortlichen würden hoffen, mit Hilfe der direkt gelieferten Bilder richtige und schnelle Entscheidungen im Sinne eines friedlichen Anlasses zu treffen, so Lustenberger.

Auch wenn Andreas Lustenberger am Esaf vordergründlich seine Arbeit zu verrichten hat, wird er sich den geselligen und sportlichen Teil des Festes nicht entgehen lassen: «Am Freitagabend werde ich mit Freunden auf dem Gelände anstossen. Den Schwingsport verfolge ich persönlich schon seit langem mit Interesse und war in den 1990er-Jahren auch schon an einem Esaf. Auch heuer konnte ich glücklicherweise Tickets ergattern und werde im Stadion den Bösen im Sägemehl zusehen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.