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Das Siegerprojekt zur Erweiterung der Klinik Meissenberg steht fest

Der Studienauftrag für die Sanierung und Erweiterung der Klinik Meissenberg in Zug ist entschieden.
Laura Sibold
Sie sind zufrieden mit dem Siegerprojekt, das in der Altstadthalle ausgestellt ist: Beatrice Bill-Wyss (Leiterin der Klinik Meissenberg), Stadtarchitekt Christian Schnieper, Architektin Isabel Halene und Landschaftsarchitektin Margrith Künzel (von links). (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 4. November 2019)

Sie sind zufrieden mit dem Siegerprojekt, das in der Altstadthalle ausgestellt ist: Beatrice Bill-Wyss (Leiterin der Klinik Meissenberg), Stadtarchitekt Christian Schnieper, Architektin Isabel Halene und Landschaftsarchitektin Margrith Künzel (von links). (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 4. November 2019)

Drei Jahre intensiver Abklärungen seien vorbei und sie freue sich, dass ein weiterer Schritt zur Erweiterung der Frauenklinik am Meissenberg getan werden konnte, sagte Beatrice Bill-Wyss, CEO der Klinik Meissenberg AG am Montagabend in der Zuger Altstadthalle anlässlich der Ausstellungseröffnung. Der Studienauftrag zur Sanierung und Erweiterung der Klinik ist entschieden und die sieben eingereichten Architekturprojekte werden derzeit in der Altstadthalle gezeigt.

Überzeugt hat das Basler Architekturbüro Diener & Diener AG zusammen mit den August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten. Ihr Projekt sieht im hinteren Teil des Areals einen stern- oder kreuzförmigen Erweiterungsbau vor. «Das sternförmige Volumen wirkt nicht massig und spielt gleichzeitig die Parkanlage frei», erklärte Architekt Roger Boltshauer, Vorsitzender des Beurteilungsgremiums, den Entscheid. Darüber hinaus sei der Erweiterungsbau aus verschiedenen Flügeln aufgebaut und spiegle so die historische Villa mit ihren Anbauten. Die Villa selber wird saniert und erhält einen neuen Verbindungsbau zwischen den Trakten.

Das Siegerprojekt des Basler Architekturbüros Diener & Diener AG und den August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten: Die historische Villa (Haus A) soll mitsamt dem Anbau (Haus B) saniert werden und einen neuen Anbau (Haus C) erhalten. Der Erweiterungsbau (D) wird sternförmig auf dem hinteren Teil des Areals angeordnet. Das Angestelltenhaus (E) und das Ärztehaus (F) sollen längerfristig durch ein kleines Ensemble von zwei- und dreigeschossigen Häusern (Alters-/Wohnnutzung) ersetzt werden.

Das Siegerprojekt des Basler Architekturbüros Diener & Diener AG und den August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten: Die historische Villa (Haus A) soll mitsamt dem Anbau (Haus B) saniert werden und einen neuen Anbau (Haus C) erhalten. Der Erweiterungsbau (D) wird sternförmig auf dem hinteren Teil des Areals angeordnet. Das Angestelltenhaus (E) und das Ärztehaus (F) sollen längerfristig durch ein kleines Ensemble von zwei- und dreigeschossigen Häusern (Alters-/Wohnnutzung) ersetzt werden.

Die von den Architekten vorgeschlagene Materialisierung der Neu- und Umbauten in Holz passt zum Ort und überlässt der Villa ihre Stellung als Solitär und historisches Bijou im Ensemble.

Im Auftrag der Bad Schinznach AG als Klinikeigentümerin und in Zusammenarbeit mit dem Baudepartement der Stadt Zug wurde der Studienauftrag im selektiven Verfahren durchgeführt. Das Areal der Klinik Meissenberg ist gemäss Stadtentwicklungskonzept eine «Perle der Entwicklung». Dementsprechend anspruchsvoll gestaltete sich die Aufgabe für die sieben Planerteams, die nach erfolgter Präqualifikation 2018 die Entwurfsaufgabe in Angriff nahmen. Gesucht wurde ein städtebauliches Gesamtkonzept für die langfristige, bauliche Entwicklung des Areals in Etappen.

Zukünftige Wohnnutzung wird auch aufgezeigt

Nicht nur die historische Villa und ihr schützenswerter Landschaftspark sollten gestärkt, sondern auch das gewünschte Wachstumspotenzial für die Klinik funktional auf dem Areal positioniert werden. Daneben sollte die Option für eine zukünftige neue Alters-/Wohnnutzung aufzeigt werden. Stadtarchitekt Christian Schnieper sagte dazu: «Für die Stadt trägt das Siegerprojekt der einmaligen Lage des Klinikareals Meissenberg im Landschaftsraum, der Parkanlage und dem historischen Gebäudebestand in vorbildlicher Weise Rechnung.»


Die Projekte können bis 15. November in der Altstadthalle in Zug, montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, besichtigt werden.

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