Das Stadiondach kühlt mit

In der Bossard Arena sind bis mitte Jahr Scheibenhaus und Tiefgarage fertig - im Herbst folgt das Ausseneisfeld. Für Verblüffung sorgt ein spezieller Effekt.

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Bereits ist ein beachtlicher Teil der Metalldecke des Dachs für das neue Ausseneisfelds montiert. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Bereits ist ein beachtlicher Teil der Metalldecke des Dachs für das neue Ausseneisfelds montiert. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Noch ist die mächtige Eisenkonstruktion des grossen Dachs zu sehen. Doch seit Donnerstag sind die Spezialisten an der Montage der Metalldecke und haben schon einen beachtlichen Teil geschafft. Bereits im September werden darunter die Schlittschuhläufer auf dem neuen Ausseneisfeld ihre Kurven drehen. «Das Dach ist bald fertig», bestätigt Andreas Brunnschweiler, der beratende Architekt, der für den Ablauf des Gesamtprojekts massgeblich verantwortlich zeichnet. Er schwärmt von der technischen Finesse, die in der Decke steckt: «Sie wirkt wie ein Spiegel und reflektiert die Kälte zurück aufs Eis». Dank diesem Trick könne massgeblich Energie gespart werden.

Im Juli werde das Uptown bezogen, und da seien die Beteiligten nun im Endspurt des Innenausbaus, sagt Brunnschweiler. Dieser Effort sei nötig, damit die Wohnungen, Büros und die Restaurants planmässig bezogen werden könnten. Der Rohbau der Tiefgarage sei ebenfalls schon länger fertig und jetzt erfolge der Innenausbau. So würde im Moment die Lüftung eingebaut, die Parkplatzbewirtschaftung mit den Billettautomaten montiert, das Videoüberwachungssystem installiert sowie die Fluchtwegtore eingesetzt. «Doch die Tiefgarage wird rechtzeitig fertig sein.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.