Das Zuger Kantonsspital baut ein ambulantes Operationszentrum

Das Spital bereitet sich vor und erweitert deshalb das bestehende Spitalgebäude um zwei Operationssäle. Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich Ende 2021.

Drucken
Teilen
Das Zuger Kantonsspital in Baar.

Das Zuger Kantonsspital in Baar.

Bild: Jakob Ineichen (6. November 2020)

(cro) Die Verlagerung von gewissen bisher stationär durchgeführten Operationen in den ambulanten Bereich ist medizinisch sinnvoll. Dank dem medizinischen Fortschritt ist mit einer weiteren Zunahme ambulanter Operationen und Eingriffe zu rechnen, heisst es in einer Medienmitteilung des Zuger Kantonsspitals.

Im Zuger Kantonsspital werden bereits heute gewisse Eingriffe ambulant anstelle von stationär durchgeführt. Dieses Angebot entspricht einem Bedürfnis vieler Patientinnen und Patienten, denn sie können noch am gleichen Tag wieder nach Hause gehen und in ihrer gewohnten Umgebung übernachten. Ambulante Operationen seien medizinisch sicher, reduzieren Infektrisiken und tragen ausserdem wesentlich zu Kosteneinsparungen in der Gesundheitsversorgung bei.

Es bestehe noch ein bedeutendes Verlagerungspotential in den ambulanten Bereich, heisst es weiter. Durch den Bau des ambulanten Operationszentrums mit zwei Operationssälen und den für einen optimalen Betrieb nötigen weiteren Räumlichkeiten können die Prozesse und Wege rund um das ambulante Operieren so gestaltet werden, dass die Anforderungen an Sicherheit und Komfort bestmöglich erfüllt werden. Zudem könne erfahrungsgemäss nur vom stationären Bereich getrennt wirtschaftlich ambulant operiert werden.

Öffentliche Ausschreibung

Die Publikation der öffentlichen Ausschreibung des Generalunternehmer-Auftrags für den Bau des ambulanten Operationszentrums erfolgt am Freitag, 20. November 2020 im Amtsblatt des Kantons Zug und auf www.simap.ch, dem Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz. Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich Ende 2021.